Flurbereinigungsverfahren abgeschlossen: Ministerin kommt

Hart verhandelt – zufriedene Akteure

Karl-Heinz Schütte, Friedrich Meyer, Dr. Friedrich-Arndt Wetjen, Thomas Baalmann, Johann Budelmann, Wilfried Springer, Heiner Stolte, Gerhard Brüning, Heinz-Hermann Schierenbeck, Karl-Heinz Ahrens, Remmert Grashoff, Heinz Gerd Ahrens, Dietrich Ortmann, Erich Rose-Landwehr, Julius Meyer, Dieter Meyer, Hans-Hermann Niemeyer, Dietrich Bösche stimmten einen Termin für die Abschlussfeier ab.

Weyhe - (sie) · Den Abschluss der Flurbereinigungsverfahren Ochtum und Kirchweyher See nimmt die Ministerin Astrid Grotelüschen am 27. September zum Anlass, mit den Akteuren zu feiern. Dabei möchte sie unter anderem den neuen Rundwanderweg und die neuen Stellplätze an der Alten Weser ihrer Bestimmung übergeben. Außerdem erhält die Gemeinde Weyhe einen Zuschuss von rund 80 000 Euro.

Beim Flurbereinigungsverfahren geht es um die Zusammenlegung von landwirtschaftlichen Flächen, um eine Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft zu erzielen, sowie die Förderung der Landentwicklung. Beide Verfahren wurden 1998 eingeleitet. In Weyhe entstanden neben der Zusammenlegung landwirtschaftlicher Nutzflächen Biotope, Aufforstungen, breitere Deiche, Radwegeverbindungen und Renaturierungen. Die Kosten für beide Verfahren belaufen sich auf 3,5 Millionen Euro, wovon die Gemeinde Weyhe knapp eine Million Euro an Eigenmittel aufgebracht hat, teilt die Behörde für Geoinformationen, Landentwicklung (GLL) und Liegenschaften in Sulingen mit.

Das Verfahren Ochtum umfasst knapp 600 Hektar und betrifft 122 Teilnehmer, das Verfahren Kirchweyher See ist gut 2 000 Hektar groß und berührt 329 Eigentümer. Insgesamt wurden fast 30 Kilometer Wege aus- und umgebaut sowie 20 Kilometer Gewässerrandstreifen angelegt. Landwirte gingen zufrieden aus den harten Verhandlungen heraus, denn einzelne Flächen wurden vergrößert. Falls mal die Bodenqualität der neuen Fläche nicht der alten entspricht, wurde man sich irgendwie einig, hieß es bei einem Fototermin im Weyher Rathaus als die Vorstände der Teilnehmergemeinschaften eine gemeinsame Abschlussveranstaltung planten. Die GLL Sulingen sprach davon dass hier „Kirchturmdenken begraben“ worden ist. Einigung wurde auch über einen gemeinsamen Gedenkstein auf der Grenze zwischen den beiden Verfahren und die Aufstellung von Info-Tafeln an bedeutsamen Flurbereinigungsmaßnahmen erzielt.

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