Lager dank Kameradin aufgelöst

Soldat hortet Munition und Granaten

Hannover - Schwerer Vorwurf gegen einen Soldaten der Bundeswehr: Der 29-Jährige aus der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover soll Munition zur Seite geschafft haben. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt, teilte die Polizei in Hannover mit.

Über den Fall hatte zuvor „Spiegel Online“ berichtet. Dem Bericht zufolge sollen Vorgesetzte an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst bereits am Dienstag insgesamt 2321 Patronen Gefechtsmunition für Handwaffen, 630 Patronen Übungsmunition und fünf Übungsgranaten im Spind des Soldaten gefunden haben. 

Der Diebstahl sei aufgeflogen, nachdem der Soldat einer Kameradin angeboten habe, mit der gestohlenen Munition zu schießen. Die Soldatin habe den Vorfall daraufhin gemeldet. Die Hintergründe für die Tat sind bislang unklar. 

Abgezweigte Munition und verschwundene Waffen bei der Bundeswehr waren zuletzt durch den Skandal um den rechtsextremen, terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. und dessen mutmaßlichen Komplizen Maximilian T. in den Fokus gerückt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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