Übersetzung auf einen Klick: Netzwerk gegen häusliche Gewalt stellt neues Forum vor 

Handfeste Hilfe in mehreren Fremdsprachen

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Über den neuen übersichtlichen Internetauftritt des „Netzwerkes gegen häusliche Gewalt“ freuen sich im Diepholzer Frauen- und Kinderschutzhaus Doris Wieferich (vorne) und Ina Bönisch-Maier.

Diepholz - Von Simone Brauns. „Wer schlägt muss gehen!“ So lautet das oberste Gebot im Kampf gegen häusliche Gewalt.

Das ist einer der vielfältigen Gründe dafür, weshalb immer wieder Frauen und Kinder die Hilfe des Frauen- und Kinderschutzhauses in Diepholz in Anspruch nehmen – eine von rund 40 Einrichtungen in Niedersachsen. Ganz neu ist die interaktive, „responsive“ – das heißt reaktionsfähige, mit beliebigen Endgeräten wie Tablets und Smartphones nutzbare – neu gestaltete Website des Netzwerkes gegen häusliche Gewalt.

Seit 2001 im Netz, damals von Absolventen eines Webdesign-Lehrganges kostenlos erstellt und 2004 überarbeitet, erschließt sich den Hilfesuchenden jetzt eine übersichtliche Internet-Seite mit unterschiedlichen Funktionen. Wichtig für akute Hilfe: Die Aufnahmerufnummer des Schutzhauses rund um die Uhr und der Notruf. Eine vorgeschaltete Funktion übersetzt online in zahlreiche Sprachen. Spannend die überarbeiteten Themenkomplexe, News aus Politik und Medien, die „geposteten“ Erfahrungsberichte und die FAQs, sprich häufig gestellten Fragen und Antworten aus den Erfahrungen der Mitarbeiter des Frauen- und Kinderschutzhauses sowie der Beratungsstellen für Frauen und Mädchen in Syke, Diepholz und Sulingen. Ein Schlüsselwörter-Archiv leitet beim Anklicken auf hinterlegte Texte zu Transferthemen. Neu ist die Möglichkeit, online zu spenden. Links leiten zu nationalen und internationalen Schutzorganisationen. Bei der Funktion „OnlineBeratung für Kinder und Jugendliche“ trifft der Internet-Nutzer automatisch auf das Team Ina Bönisch-Maier und Silvia Lücke. „Seit Ende 2010 biete ich nun im Einzel- und Gruppenchat Beratung und Hilfe für Kinder und Jugendliche an. Diese Tätigkeit macht mir großen Spaß, da ich vielen Usern Mut machen konnte“, schreibt Ina Bönisch-Maier. Die Hilfe basiert auf E-Mailsowie Chatberatung (einzeln oder moderiert in der Gruppe).

Und dann ist da noch das rote auffallende Telefon: „In Kürze wird das bundesweite Hilfetelefon der Bundesregierung freigeschaltet“, lautet die neueste Information. „Das Beratungstelefon wird unter einer einheitlichen Telefonnummer täglich, rund um die Uhr, kostenlos, mehrsprachig, Barriere frei und anonym arbeiten.“

Weitere Informationen finden Interessierte im Netz.

http://www.frauenhaus-diepholz.de

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