Fabian Harloff und Bandmitglieder begeistern Publikum im Stuhrer Rathaus

„Es ist halt Rockmusik, und die ist laut“

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Immer noch ein Charmeur: Fabian Harloff. ·

Stuhr - Von Angelika KratzSTUHR · „Bock auf Rock“ war am Freitagabend im Stuhrer Rathaus mit Fabian Harloff und seiner Band angesagt. Hinsichtlich seiner vielen Fernsehauftritte in populären Serien wie dem „Großstadtrevier“ war Harloffs Gesicht auch in Stuhr nicht unbekannt. Seine Gesangsstimme und sein gekonnter Griff zur Gitarre wird sicherlich so manchem indes neu gewesen sein.

„Ihr seid hier doch nur geschätzte 50, hört euch aber an wie 500“, brachte Fabian Harloff die von der ersten Minute an fantastische Stimmung eines kleinen, aber großen Publikums auf den Punkt.

„Ein wenig mehr Zuhörer“ hätte sich auch Organisator Helmut Frank vom Verein „A Heart for Stuhr“ für den Abend gewünscht. Egal weshalb einige Plätze leer blieben – Zeit zum Nachdenken gab es nicht, denn Harloff & Band heizten bestens mit eigenen oder gecoverten Songs quer durch die meist deutschsprachige Rockszene ein.

Textsicher zeigte sich besonders eine kleine Fangemeinde ganz hinten auf den Stühlen. Da ging die Post ab, und die Texte wurden lautstark mitgesungen. Das Medley aus vielen Liebesliedern zwischen Luftballons und Marmor Stein und Eisen war genau richtig zum Aufwärmen. Aber auch der erstmalig zu Ohren kommende Diätsong zeigte seine Wirkung und animierte zum Mitsingen.

„Es ist halt Rockmusik, und die ist laut“, entschuldigte sich fast Fabian Harloff für die notwendige Dröhnung, die aber ein Stuhrer Rathaus durchaus akzeptieren konnte.

„Ich vermisse dich“ galt als gemeinsamer Auftritt von Fabian Harloff und Dean Collins, der seine Kamera zur Seite legte und die Gitarre ergriff. „Bevore we got to old“, gab es einen viel umjubelten Auftritt der beiden Freunde. „Glaubt ihr noch an die Liebe“, auf diese Frage zeigte die hintere Fanreihe einmal wieder was in Stuhrern an Temperament stecken kann. Es wurde tatsächlich getanzt und sicherlich bekam das auch Fabian Harloff als weiteres I-Tüpfelchen seiner guten Laune mit. Er verriet in seinen Texten viel von der eigenen Person, sein herrliches Lachen ging bis in den Magen und Szenenapplaus verdiente sich sein akrobatischer Umgang wie einst die Rolling Stones mit der Gitarre.

„Highway to Hell“ brachte den Rathaussaal zum Beben und bei Buddy Hollys „Peggy Sue“ war nicht an ein Aufhören zu denken. So gab es zur Freude eines hingerissenen Publikums noch das eine und andere perfekte Soli von Bandmitglied Detlef Wiedeke und seiner Gitarre, Gitarrist Ritchie Kück-Michelmann und an den Drums Julien Kravetz. „Wenn ich ein Mädchen wär`, dann würde ich mich in mich verlieben“, sang schließlich auch die vorderste Reihe mit. Der Song „Purple Rain“ beendete dann schließlich ein fantastisches Konzert nach etlichen Zugaben.

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