Auszeichnung für Heinrich Bomhoff beim Neujahrsempfang der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen

Großer Heimatforscher geehrt

Verwaltungs-Chef Horst Wiesch (l.) übergab die Ehrenurkunde an Heinrich Bomhoff. Fotos (2): Suling

Br.-Vilsen - (ine) · Wer ihn persönlich kennt, weiß um sein ungeheures Wissen, wenn es um die Heimatforschung in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen geht. Das blieb auch dem Samtgemeindeausschuss nicht verborgen: Gestern zeichnete Samtgemeindebürgermeister Horst Wiesch Heinrich Bomhoff aus Bruchmühlen für dessen besonderen Verdienste aus.

Der Neujahrsempfang im Forum des Schulzentrums in Bruchhausen-Vilsen bot den passenden Anlass, um den „Verkäufer von Landschaft und Geschichte Bruchhausen-Vilsens“ zu ehren. So nennt sich Bomhoff selbst. Oft hat er für den Luftkurort bei Messen geworben, hat zahlreiche Schriften über Menschen verfasst, die einst das Leben vor Ort geprägt hatten. Oder hat über die Ortschaften selbst geschrieben. Als „großen Heimatforscher“ bezeichnete Wiesch den nimmermüden Heinrich Bomhoff. Der widmet sich weiter der heimatlichen Forschung: Aktuell hat er zwei Buchprojekte in Arbeit – eines über den Schriftsteller und Kunstsammler Julius Elias aus Hoya und eines über den Heiligenberg.

Wie in den Vorjahren bot der Neujahrsempfang einem Unternehmen aus der Samtgemeinde wieder die Plattform, um sich vorzustellen. Marc Grunenberg vom „Therapiezentrum für dütt un dat“ aus Bruchhausen-Vilsen gab einen Einblick in all das, was das neue Zentrum rund um die Gesundheit bietet.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr dankte Samtgemeindebürgermeister Horst Wiesch insbesondere jenen, die einigen Großprojekten zum Erfolg verholfen hatten: „Das Funktionieren eines Gemeinwesens hängt von Menschen ab, die sich dem Allgemeinwohl verschreiben.“ Sei es beim Sportplatzbau in Asendorf oder bei der Erneuerung des Hallenbads in Martfeld: „Da steckt überall viel Eigenleistung drin.“ Insgesamt sei im vergangenen Jahr viel in die Samtgemeinde investiert worden. „Aber für 2010 ist die Finanzsituation nicht so überschaubar“, erläuterte Wiesch und fügte an: „Die Finanzkrise ist eigentlich erst jetzt bei uns angekommen.“ Die Samtgemeinde sei gezwungen, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Gleichwohl behalte sie einige Projekte im Fokus: die Dorferneuerung, die Flurbereinigung sowie die Feuerwehrgerätehäuser in Schwarme und Bruchhausen-Vilsen.

Musikalische und kabarettistische Einlagen rundeten den Neujahrsempfang ab. Kindergarten-Leiterin Anja Marks hatte eine Gruppe eingeladen, die die Besucher mit Harfenmusik unterhielt. Zudem gab die Gruppe „Generationenkomplott Köln“ musikalisch-freche Einblicke in 100 Jahre Frauenbewegung. Damit machte sie Appetit auf mehr: Am Abend trat sie mit ihrem Programm „Frauen, ungeheuer im Kommen“ im Forum auf.

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