Mehr als 100 Teilnehmer aus drei Landkreisen beim Jugendwettbewerb

Große Freude an der Musik

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Stefanie Hoinkis (Landkreis Nienburg) mit der Violine und ihre Begleiterin am Klavier, Claudia Rinaldi, beim Einspielen.

Syke - Von Dieter Niederheide„Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen“ – getreu diesem Motto handelt nun Musikschuldirektor Stephan Rupert Steinkühler. Denn auch wenn der klassische Wettbewerb „Jugend musiziert“ untrennbar mit seiner Person verknüpft zu sein scheint, war die 50. Auflage am Wochenende seine letzte.

Zehn Regionalwettbewerbe hat der Leiter der Musikschule des Landkreises Diep holz und Vorsitzende des Regionalausschusses für die Landkreise Diepholz, Nienburg und Schaumburg über die sprichwörtliche Bühne gebracht. „Man muss Dinge rechtzeitig abgeben und in andere Hände legen können“, sagte Steinkühler. Dankbar erkannte er die Unterstützung der vielen Helfer an. Zur Frage, in welche Hände er die Zukunft der Regionalwettbewerbe legen möchte, schwieg er noch.

Mehr als 100 Anmeldungen von jungen Menschen aus den drei Landkreisen lagen für den Wettstreit am vergangenen Wochenende im Syker Gymnasium vor. Am stärksten vertreten waren die Streicher. Für den Landkreis Diepholz, aus dem mehr als 50 Teilnehmer in den Musikräumen den Juroren vorspielten, werden 13 von ihnen beim 50. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ vertreten sein. Insgesamt gab es, so Steinkühler, 54 erste Preise, davon 29 mit der Qualifikation zum Landeswettbewerb im März in Hannover. Anerkennende Worte fand der Regionalvorsitzende auch für jene, die für ihre musikalischen Leistungen den zweiten oder dritten Preis erhielten.

Die Freude an der Musik lag in der Luft, als die jungen Musiker sich in den Räumen der Kreismusikschule auf ihren Auftritt vorbereiteten. Anspannung war angesagt, als es zu den Juroren ging.

Zum Teil sehr schwierige Werke bekannter Komponisten wurden von den Streichern, den Duos aus Blasinstrument und Klavier, den Gitarren-Duos sowie Akkordeon-Solisten vorgespielt.

Eine der Jüngsten im Reigen der Teilnehmerschar war Viktoria Valter (bald acht Jahre alt) aus Stuhr, die den Juroren auf ihrer Violine und in Begleitung von Sabine Kanitz (Syke, Klavier) unter anderem „Mazurka“ (Natalija Baklanowa), Carl-Maria von Webers „Jägerchor“ (Oper „Freischütz“) oder das Konzert h-moll op.35 vorspielte. Die Anerkennung für ihre Leistung war am Ende ein zweiter Preis.

„Das hat mir alles gut gefallen hier“, sagte sie, und schloss das Beratungsgespräch gleich mit ein.

Ihr Können wollen die erfolgreichen Jugendlichen auch einem breiten Publikum präsentieren – bei den Abschlusskonzerten für den Landkreis Diepholz: am Sonntag, 17. Februar, um 16 Uhr im Ratssaal Stadt Diep holz und am Sonntag, 24. Februar, um 16 Uhr im Ratssaal Gemeinde Stuhr.

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