Deutscher Mühlentag an sieben Standorten in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen

„Glück zu“ grüßt der Müller

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Die Martfelder Feldmühle kann ebenfalls besichtigt werden. ·

Samtgemeinde - Der Pfingstmontag steht ganz im Zeichen der Mühlen, die Niedersächsische Mühlenstraße wird viel bereist sein: Zum Deutschen Mühlentag am 20. Mai öffnen im ganzen Land die historischen Bauwerke ihre Pforten für Besucher.

In der Samtgemeinde beteiligen sich sieben Wind- und Wassermühlen von 11 bis 18 Uhr ebenfalls an dieser Aktion. Besichtigungen und Aktionen rund um das Müllerhandwerk stehen dann auf dem Programm. Teilweise bewirten die Veranstalter ihre Gästen in unterschiedlichen Formen.

In Süstedt am Mühlenweg 3 steht die „Noltesche Mühle“, eine funktionsfähige „untere Mühle“. Das 1883 errichtete Bauwerk ist mit einer Turbine ausgerüstet und verfügt über einen Mahlgang. Eine Fotoausstellung und der Verkauf von selbst gemachten Leckereien ergänzen die Führungen. Um 16.30 Uhr beginnt das „Mahlen wie in alten Zeiten“ mit Wasserkraft.

Die 1878 erbaute „Stührmühle“ in Martfeld, ein Galerieholländer, ist an der Bruchhauser Straße 29 für Besucher geöffnet. Der viergeschossige achteckige Unterbau aus verputztem Ziegelmauerwerk mit einem einschwingenden massiven Oberbau, ist renovierungsbedürftig. Galerie und Flügel wurden entfernt. Ab 14 Uhr kann das Gebäude besichtigt werden. Ein Abendprogramm wird ebenfalls angeboten.

An der Kirchstraße 14 in Martfeld steht ein dreistöckiger Galerieholländer mit Windrose und Jalousieflügeln. Die „Fehsenfeldsche Mühle“ wurde 1871 erbaut und besitzt vier Mahlgänge. An der Mühle gibt es Führungen und einen kleinen Kunsthandwerkermarkt.

Einen weiteren dreistöckigen Galerieholländer, mit Windrose und Segelflügeln, entdecken Besucher wenig entfernt am Mühlenweg 1. Die 1840 erbaute Mühle steht ebenfalls in Martfeld.

In Homfeld wiederum befindet sich die „Klostermühle Heiligenberg“. Die oberschlächtige Wassermühle aus dem Jahr 1785 beherbergt heute die „Klosterschenke“. Die Mühleneinbauten und das Wasserrad sind komplett erhalten. Neben der Mühlenbesichtigung laden Ausstellungen zum Verweilen ein.

Die Wassermühle Bruchmühlen (Bruchmühlen 2) wurde 2000/2001 in ihren ursprünglichen Zustand zurückgebaut. Märchentante Dorothea erzählt dort von 14.30 bis 16 Uhr Märchen von Hexen, Teufeln und Geistern und wie diese sich des Nachts an den Mühlen herumtreiben. Führungen, Bauernmalereien, Korbwaren und Bunzlauer-Geschirr ergänzen die Besichtigung.

In der Sulinger Straße 40 in Engeln befindet sich die „Behlmer Mühle“. Der zweistöckige Galerieholländer aus dem Jahr 1876, mit Windrose und Segelflügeln, wurde 1988/89 vollständig renoviert. Anhand eines Videofilms und Führungen erhalten die Besucher Infos rund um die Windmüller.

Welche Mühlen in der Region über die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen hinaus am Mühlentag geöffnet sind, beschreiben wir auf einer Sonderseite in dieser Ausgabe. · as

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