Ausbildungstag von ZF und BASF in Lemförde

„Gemeinsam in die Zukunft“

Der Workshop SPS-Steuerungen (Speicherprogrammierbare Steuerungen) lockte zahlreiche Interessierte an.

Lemförde - Zu einer Erfolgsstory hat sich der „Tag der offenen Ausbildung“ entwickelt, zu dem die BASF Polyurethanes GmbH und die ZF Friedrichshafen AG jetzt gemeinsam in vierter Auflage eingeladen hatten. Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ lockte das informative und interaktive Programm erneut rund 500 Besucher, wie zahlreiche Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Lehrer und Interessierte zu beiden Standorten nach Lemförde.

„Früher hatten wir einen ‚Tag der offenen Tür‘, wo wir auch immer unsere Ausbildung präsentiert haben. Da habe ich gesagt, dass es schade ist, dass man die Jahrgänge dazwischen, wenn man keinen ‚Tag der offenen Tür‘ hat, verliert“, erläutert Angela Holle, Personalmarketing BASF, wie die Idee zum „Tag der offenen Ausbildung“ entstand. „Interessant als Ergänzung zu Messeaktivitäten oder wenn man in die Schule geht. Also wenn man seine Ausbildungsplätze und -möglichkeiten den Jugendlichen und den zukünftigen Schulabgängern der Region näher bringen möchte, ist es ein gutes Format, sie zu sich in die Ausbildung zu holen. Und mit allen Azubis ihnen auch direkt alles erklären und zeigen kann – das ist eine ganz andere Erfahrung“, stellt Angela Holle dar.

Bei der BASF konnten sich die Gäste über zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten direkt bei den Azubis informieren. „Wir haben zehn Ausbildungsmöglichkeiten, beispielsweise im naturwissenschaftlichen Bereich. Außerdem duale Studiengänge verknüpft mit dem Verfahrensmechaniker Kunststoff/Kautschuk. Wir haben ein paar Parallelberufe ZF und wir“, erklärt Holle, die als Alleinstellungsmerkmale bei der BASF den Beruf des Chemielaboranten oder den dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen in der Kombination mit Chemielaborant herausstellt.

„Wir zeigen, was wir alles an Ausbildungsmöglichkeiten haben, bieten aber auch vertiefende Workshops in den Bereichen Drehen, Fräsen, Pneumatik- und SPS-Steuerungen an. Bei der SPS-Steuerung kann man zum Beispiel lernen, wie eine Maschine programmiert wird“, zählt Martin Waitz, Ausbildungsleiter ZF am Standort Lemförde, die Angebote auf. Außerdem gebe es Informationen zum Zerspanen. „Also drehen und fräsen. Da wird quasi eine CNC-Maschine programmiert“, veranschaulicht Waitz. Nach der Programmierung könnten die zukünftigen Azubis an die Maschine gehen um zu sehen, wie das entsprechende Teil gefertigt wird. „Das dürfen sie mit nach Hause nehmen“, bemerkt der Ausbildungsleiter, der sich mit seinen BASF Kollegen freute, dass die Besucher die Chance nutzten – dafür stand sogar ein kostenloser Bustransfer zu Verfügung, beide Standorte kennenzulernen und hinter die Kulissen zu schauen.

Simon Meier aus Oppenwehe interessierte sich beispielsweise für den Beruf des Industriemechanikers. „Ich habe mir das Schweißen und wie man die Teile fertigt, angeschaut“, sagt er begeistert. Sein Vater Peter lobt dagegen: „Das ist alles hervorragend organisiert. Und die Azubis, die hier zur Information zur Verfügung stehen, sind alle sehr nett; die Infos sind auch sehr gut. Es ist schön, wenn man das aus erster Hand bekommt. Es waren auch Azubis aus allen Lehrjahren da - die Erfahrungsberichte von denen sind natürlich interessant.“

Sebastian Schröder aus Merzen, der in Schwagstorf zur Schule geht, schnupperte mit seinem Vater Volker in den Beruf des Mechatronikers. Beide wollten aber auch noch bei der BASF vorbeischauen. „Mein Sohn Philipp fängt im Sommer bei der ZF eine Lehre als Zerspanungsmechaniker Fachrichtung „Fräsen“ an. Heute wollte er mir zeigen, wo er hingeht“, erzählt Stefan Loheide aus Wallenhorst mit glänzenden Augen. Vor etwa zwei Jahren habe Philipp den Zukunftstag in Lemförde besucht. „Dann war er Feuer und Flamme“, sagt sein Vater, der in der Nähe arbeitet und seinen Sohn zukünftig mit nach Lemförde nehmen wird. „Wenn ich auf Dienstreise bin, wird er mit dem Bus von Wallenhorst nach Osnabrück und von dort mit dem Zug nach Lemförde fahren. Den Aufwand wollte er gerne in Kauf nehmen, obwohl er noch ein zweites Angebot hatte. Aber es musste ZF sein!“ - cb

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