Ex-Fußballstar Ailton: 300 Fans bei Autogrammstunde in der „Posten-Börse“

Geduldiger „Kugelblitz“

Ob Unterarm oder Energydrink-Dose: „Kugelblitz“ Ailton unterschrieb gestern Nachmittag in der Diepholzer „Posten-Börse“ auf allem, was ihm die Fans entgegenhielten. ·

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Ailton kommt im roten Ferrari. Doch das Luxus-Cabrio gehört nicht dem Ex-Fußballstar mit Dschungelcamp-Erfahrung, sondern dem Chef der „Posten-Börse“. In drei Filialen der Sonderposten-Kette gibt Ailton Autogramme und wirbt für seinen neuen Energy-Drink „Kugelblitz“. Dritte Station ist gestern Nachmittag Diepholz.

Ailton steigt auf dem Parkplatz an der Stauffenbergstraße locker aus dem Sportwagen, geht auf wartende Jungs zu, kickt ein paar Sekunden mit dem Ball, den sie dabei haben. Begleitet von „Posten-Börse“-Geschäftsführungsmitgliedern schlendert der frühere Stürmer des SV Werder Bremen dann im Markt zum für ihn aufgebauten Hartholz-Gartenmöbelset, das in der Ecke mit Fußballfan-Artikeln steht.

Der 39-jährige Brasilianer schnappt sich einen Stift, sagt ein freundliches „Moin, moin“ und legt los. Ob auf Autogrammkarten, Kappen, nackten Unterarmen oder schwarz-rot-goldenen Fan-Hüten: Ailton unterschreibt auf allem, was ihm die Fans unter die Nase halten. Natürlich auch auf Dosen mit dem neuen „Kugelblitz“.

Eine Hamburger Firma hat das Getränk mit typischem Energydrink-Geschmack herausgebracht. Aufgrund guter Beziehungen übernahm die „Posten-Börse“ die Erstvermarktung der koffeinhaltigen Brause. Später sollen auch andere Einzelhandelsketten den Drink in der bunten Dose mit Ailtons Konterfei verkaufen.

Zur gestrigen offiziellen Markteinführung taucht „Kugelblitz“ Ailton – den Spitznamen bekam er aufgrund seiner Figur und seiner Spielweise – zunächst in Ankum auf, wo die seit 25 Jahren bestehende und 75 Filialen umfassende „Posten-Börse“ ihre Zentrale hat. Dort warten etwa 400 Fans und ein privater Fernsehsender. Bei der zweiten Werbetour-Station – die „Posten-Börse“ in Lohne – wollen weit weniger Menschen Autogramme des Fußballers haben, anders als gedacht.

Diepholz ist am Nachmittag an der Reihe. Zum neuen „Posten-Börse“-Standort an der Stauffenbergstraße kommen im Laufe der Autogrammstunde etwa 300 Fans, so die Schätzung der mit der Aktion zufriedenen Geschäftsleitung.

Ailton gibt sich gegenüber den Besuchern äußerst nahbar und geduldig. Als nach etwa einer halben Stunde der Andrang vor dem Autogrammtisch nachlässt, kommt er gut 30 Minuten lang allen Fotowünschen der Fans nach. Ob Fußballer des TuS Sankt Hülfe-Heede, schnauzbärtiger Senior oder junge Familie mit Baby, das der Fußballer auf den Arm nehmen muss: Ailton lächelt – manchmal etwas erschöpft. Aber er bleibt meistens still. Reden ist seine Sache nicht.

Nach einer Stunde ist das Schauspiel im Sonderpostenmarkt vorbei. Ailton steigt wieder in ein Auto – dieses Mal in einen großen weißen SUV seiner Begleiter. „Beim nächsten Mal komme ich zum Fußballspielen – nicht zum Autogrammschreiben“, verspricht er noch schnell.

Warten wir es ab.

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