Gelungenes Fest zum 20-jährigen Bestehen der Schwerstpflege-Einrichtung Gut Retzen in Süstedt

Frösche hüpften über die Bühne

Grün war Trumpf bei der „Mut-AG“ der Bassumer Lukasschule.

Bruchhausen - RETZEN (gru) · Als Frösche grün bemalt, als Enten mit dickem, gelbem Wackelpo ausgestattet und als graue Mäuse stürmten am Sonntagnachmittag Kinder die Bühne des Pavillons der Therapie- und Pflegeeinrichtung Gut Retzen. Viele der über 90 Schwerstpflegepatienten freuten sich anlässlich des Festes zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung über die Aufführung der „Mut-AG“ der Bassumer Lukasschule.

Lieder wie „Freunde sind wichtig“ und „Geh den Weg, fordert er von dir auch viel“ rissen die Zuhörer mit. Komponiert und getextet hatte das Musical „Frösche, Frust und gute Freunde“ Susanne Vogelsang, Mutter von sechs Kindern, die die Lukasschule besuchen.

Mit viel Liebe zum Detail waren die Erst- bis Neuntklässler ausstaffiert: Die Frösche trugen giftgrüne Kniebundhosen aus Filz und farblich passende Gartenschuhe. Die Riesenschnecken mit den passenden Namen „Turbo“ und „Speedy“ hatten sich gerollte Wolldecken auf den Rücken geschnallt, die ihre Häuser darstellen sollten.

Dachse, Füchse, eine Eule und ein Krähenschwarm komplettierten das Ensemble, das eine Stunde lang fröhlich sang und spielte. Thema ihres Stücks war der Zusammenhalt, aber auch die Vergebung, denn: „Jeder hat schon mal etwas Schlechtes getan, aber trotzdem sind wir noch Freunde“, brachte es einer der „Frösche“ auf den Punkt.

Während die Mut-AG („Musik-und-Theater-AG“) sich mit plattdeutschen Anklängen auf die Suche nach der Brille von Eulen-Lehrerin „Eugenie“ machte, wartete auf all diejenigen, die keinen Platz mehr im Pavillon fanden, ein weiteres Highlight auf der Terrasse des Cafés: Das B-Team des TSC Hansa Syke tanzte in ihren schicken, schwarz-orangen Kleidern und Anzügen ihre Perfomance „Miami Nights“. Und damit alle etwas davon hatten, wurden die beiden kulturellen Darbietungen jeweils noch einmal wiederholt.

Während sich die Patienten mit ihren Angehörigen und Freunden bei Gegrilltem, nachmittags auch bei Kaffee und Kuchen und schönem Sommerwetter wohlfühlten, zeigte sich auch Christof Richter, Assistent der Geschäftsleitung, mit dem Fest sehr zufrieden: Als Repräsentant der wohl größten Einrichtung Norddeutschlands für Schwerstpflege auf dem ehemaligen Rittergut Retzen freute er sich besonders, „an solch einem Tag das Lob der Angehörigen zu hören“. Das Fest endete gegen 17 Uhr.

Insbesondere in der Behandlung und Pflege von speziellen Krankheitsbildern hat sich die Therapie- und Pflegeeinrichtung Gut Retzen bundesweit einen Namen gemacht. Darüber hinaus ist das Haus nach „Vilsa-Brunnen“ inzwischen der zweitgrößte Arbeitgeber in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen.

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