Organisatoren übten „Manöverkritik“ / Fortsetzung allerdings erst in drei Jahren geplant

Tag des Friedhofs „super gelaufen“

Kinder malten einen Sarg an. Diese ungewöhnliche Aktion zum „Tag des Friedhofes“ 2010 löste ausschließlich positive Reaktionen aus.

Bassum - (bbk) · Als „runde Sache“ bezeichnet Pastor Herbert Köhler den diesjährigen „Tag des Friedhofs“. Zur „Manöverkritik“ trafen sich nun die Organisatoren um Sigrid Fichtner im Gemeindehaus, um Bilanz zu ziehen, aber auch, um über eine mögliche Fortsetzung zu beraten. Um es vorwegzunehmen: Es wird einen weiteren „Friedhofstag“ geben, allerdings erst in drei Jahren – und zwar im August 2013.

„Das, was angeboten wurde, war interessant, informativ und auch unterhaltend“, stellte Pastor Herbert Köhler fest. Was alle besonders freute war, dass die Aktion „Kinder bemalen einen Sarg“ ausschließlich positive Reaktionen auslöste.

Auch das Bestattungsunternehmen Schröder und Hillmann zeigte sich zufrieden. Die Mitarbeiter merkten jedoch an, dass die Aktionen mit den Kindergärten zu kurzfristig vorbereitet war, was bei einer Wiederholung unbedingt geändert werden müsse.

Pastorin Katja Hedel hat den Tag in guter Erinnerung. Die Bücher hätten ihrer Meinung nach etwas besser positioniert werden können. Sie wünscht sich zudem noch mehr Aktionen für Erwachsene.

Küster Heino Raven regte an, neben den „School House Seven“ auch die Chöre ins musikalische Rahmenprogramm aufzunehmen. Ansonsten beurteilte er den Tag als „Super-Veranstaltung“, die in drei Jahren unbedingt wiederholt werden solle.

„Der Einstieg in den Tag des Friedhofes mit dem Gottesdienst in der Friedhofskapelle hat mir sehr gut gefallen“, bemerkte Ingo Kliem, beteiligter Gärtnermeister. „Man hat uns zwar nicht die Bude eingerannt, wir können aber mit der Resonanz durchaus zufrieden sein“.

Elke Redenius-Rehling, Leiterin des Rentei-Kindergartens, stand dem Tag des Friedhofes mit den geplanten Aktionen für Kinder zunächst skeptisch gegenüber, zeigte sich aber schließlich überzeugt. „Wir sind mit vielen Besuchern intensiv ins Gespräch gekommen.“

Auch Bassums Äbtissin Isabell von Kameke plädierte für eine Wiederholung in drei Jahren und gab den Veranstaltern den Tipp, dass sich der Friedhof selbst noch besser präsentieren könne.

Die Anregung, die katholische Kirchengemeinde Bassum zukünftig mit einzubeziehen, nahm Sigrid Fichtner als führende Organisatorin ins Protokoll auf.

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