Zwei Projekte von „Soziale Stadt“

Frauen gestalten mit Grün

Diepholz - „Frauen gestalten mit Grün“, könnte man die zwei neuen Projekte zusammenfassen, die seit November vom Agenda 21-Förderverein im Bereich Soziale Stadt Willenberg/Lüderstraße angeboten werden.

Auf dem seit einigen Jahren brach liegenden Grundstück neben dem Sanierungsbüro an der Moorstraße (früher Standort des „Europa-Hotels“) soll nun inmitten der Siedlung ein Garten von Anwohnerinnen für Anwohnerinnen entstehen. Es haben sich bereits einige Frauen zusammengefunden, die sich aktiv und kreativ mit Ideen und Vorschlägen in das Projekt einbringen.

„Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten, und auch einige hübsche Stauden und Gehölze haben wir schon im Garten angepflanzt“, freut sich Ruth Sagehorn, die für den Agenda 21 Förderverein die neuen Projekte betreut.

Ein Teil der Fläche soll Nutzgarten werden, in dem die Frauen Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf anbauen können. Aber auch ein Bereich mit Blumen und Sträuchern ist geplant, mit einer Ecke zum Beisammensitzen. Dort könnte sich die Arbeitsgruppe im Sommer auch draußen treffen; im Moment dient dazu das Sanierungsbüro.

Das zweite Projekt bietet neben der Möglichkeit, unter der fachkundigen Anleitung der gelernten Floristin Ruth Sagehorn Adventskränze und Weihnachtsgestecke anzufertigen, auch die Möglichkeit, das eigene Wohnumfeld durch Anpflanzung zu verschönern. Dabei wirkt sich die unterschiedliche Herkunft der Projektteilnehmerinnen in beiden Projekten sehr positiv auf die gemeinsame Gestaltungsarbeit aus.

„So decken wir jetzt bei Frost und Schnee die neu gepflanzten Gehölze mit Tannenzweigen zu“, erklärt Ruth Sagehorn. „Für die Kinder kurdischer Herkunft, die ihre Mütter im Projekt mit viel Begeisterung unterstützen, ist diese „grüne Decke für die Pflanzen, damit sie nicht frieren“ eine ganz neue Erfahrung.“

Natürlich sind neue Teilnehmerinnen aus dem Gebiet Willenberg / Lüderstraße herzlich willkommen. Interessentinnen können weitere Informationen im Agenda 21-Büro unter der Telefonnummer 927505 bekommen.

Ermöglicht werden die beiden Projekte durch das Programm „Stärken vor Ort“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wird. Dank gebührt den Firmen, die einige der Arbeitsmaterialien zu vergünstigten Preisen beziehungsweise kostenlos zur Verfügung gestellt haben, dem Grundstücksbesitzer sowie der Stadt Diepholz, deren Bauhof-Mitarbeiter das Grundstück gefräst haben.

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