Andrang auf dem Sommerfest der Stuhrer Kirchengemeinde

Für Flutopfer in Pakistan gesammelt

Dieses Kind hatte im Astronautentrainer viel Spaß.

Stuhr - (bt) · Schon der Gottesdienst zum Auftakt des Sommerfestes der Kirchengemeinde Stuhr gab Anlass zu Optimismus: Ständig mussten gestern Morgen weitere Langbänke in den Pfarrgarten getragen werden, die den Zuhörer-Halbkreis um Stehpult und Altar vergrößerten.

Während des Gottesdienstes bereiteten die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer das anschließende Fest vor, packten Bücher aus, warfen den Grill an deckten im Gemeindesaal die Tische für die spätere Kaffeetafel. Als Pastor Robert Vetter den Gottesdienst beendete und darauf hinwies, dass die ursprünglich für die Gemeindearbeit vorgesehene Kollekte kurz entschlossen an die Flutopferhilfe für Pakistan umgelenkt wird, stellte sich Bürgermeister Cord Bockhop an den Zapfhahn und zapfte das „St. Pankratius“-Bier, dessen Erlös der Stuhrer St. Pankratius-Stiftung zugute kommt.

Im großen Pfarrgarten bezogen die verschiedenen Vereine ihre vorgesehenen Stellplätze, an denen sie ihren Anteil an dem vielfältigen Programm für Jung und Alt präsentierten.

„Beppo“ war mit seinem Kindertaxi erschienen, es gab einen Bücherflohmarkt, eine Minigolf-Bibel-Olympiade und den Eine-Welt-Stand. Die Sportfischer ließen die Kinder Angeln auswerfen, und Dr. Jens Lehmann hatte einen Sandberg angefahren, in dem die Kinder nach „Haifischzähnen“ buddelten. Torwand, Hüpfburg, Bungee-run, Astronautentrainer und ein Glücksrad warteten auf Besucher. In einem Streichelzoo stellten Stuhrer Kaninchenzüchter ihre Kaninchen vor.

„Für alle Altersgruppen ist etwas dabei“, lobte Chef-Organisator Herbert Kroboth den Einfallsreichtum des Orga-Teams und das Engagement der Stuhrer Vereine. Zu ihnen zählten die Blockener Blasmusikanten, die den Frühschoppen musikalisch begleiteten, der TV Stuhr, der mit „Altberliner Tänzen“ auftrat, die temperamentvolle Sambagruppe „Sambrassa“, der „Forebitter“-Shanty-Chor und die Jugendfeuerwehr mit „Wasserspielen“.

Kroboth hatte eine große Tombola mit 500 Preisen organisiert, wobei drei Rundflüge den Hauptgewinn darstellten. Er freute sich über zahlreichen Besuch von Mitgliedern der Kirchengemeinde Varrel und der St. Paulus-Kirchengemeinde Moordeich und dankte den Stuhrer Gemeindemitgliedern für den vielen Kuchen und die zahlreichen Torten, die sie der Kaffeetafel gestiftet hatten und deren Verkauf die Kasse klimpern ließ. Der Überschuss aus diesem Gemeindefest wird für soziale Zwecke in der eigenen Gemeinde verwendet.

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