„Steinzeitlicher Nachmittag“ im Rahmen der Ferienkiste Lemförde im Dümmer-Museum in Lembruch

Fladenbrot backen wie vor 5 000 Jahren

Lemfoerde - dLEMBRUCH (cb) Aus Lemförde, Quernheim, Brockum, Stemshorn, Hüde und Lembruch waren die Ferienkistenkinder gekommen, die mit großer Begeisterung am „Steinzeitlichen Nachmittag“ im Dümmer-Museum in Lembruch teilnahmen.

„Für die Ferienkiste bieten wir an einem Nachmittag immer beides an: backen und töpfern“, weist Museumsleiterin Sabine Hacke auf diesen besonderen Service hin. Für die Ferienkinder würde entweder backen oder töpfern stattfinden.

Warum beschäftigt sich das Museum mit der Steinzeit? Diese Frage erläuterte Sabine Hacke zu Beginn ausführlich den Mädchen und Jungen in der steinzeitlichen Abteilung der Einrichtung in der ersten Etage. Dabei stellte die Gruppe fest, dass es ganz lebendig am Dümmer war und dass das Museum viele Teile aus der Steinzeit ausstellt. „Wie haben die Menschen in der Steinzeit wohl gekocht?“, fragte die Leiterin. Beispielsweise in kleinen Töpfen, und Sabine Hacke nahm die Gelegenheit wahr, gleich einige Ausstellungsstücke den wissbegierigen Acht- bis 14-jährigen zu zeigen. „Und was haben die Menschen in der Steinzeit gegessen?“, stellte sie die nächste Frage. „Sie haben Tiere gejagt, sogar Büffel“, wusste ein Junge. „Sie haben auch Fische gegessen und dazu gab es Brot. Aber da sie in der Steinzeit nicht in den Edeka gehen konnten, mussten sie erst einmal selbst das Mehl mahlen“, verdeutlichte Sabine Hacke. Und wie in einem Museum zum Anfassen üblich, durften die Kinder dieses „Mahlen“ gleich selbst ausprobieren, indem sie Getreidekörner mit einem Mahlstein zu Mehl verarbeiten. Keine leichte Aufgabe, befanden die „jungen Müller“. Das anschließende Kneten und Backen des Fladenbrotes wie vor 5 000 Jahren fand dann auf dem Außengelände des Museums am steinzeitlichen Backofen statt. Teilweise verzierten die Kinder ihre prächtigen Exemplare noch mit Feuereifer mit Kürbis- oder Pinienkernen. Als die köstlichen Backwaren aus dem Ofen kamen, genossen die Ferienkistenkinder mit etwas Erdbeermarmelade das warme Brot und nicht selten wurde ein „mmh, lecker“ laut.

Zum Abschluss dieser abermals rundum gelungenen Veranstaltung töpferten die Kinder noch kleine Gefäße wie in der Steinzeit, die sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen durften. Auch eine schöne Erinnerung an die „Ferienkiste“ 2009.

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