Dritter Wagenfelder Nikolausmarkt erfolgreich verlaufen / Dank an finanzielle und ehrenamtliche Unterstützer

Fazit: „Die Arbeit hat sich gelohnt“

Der Renner zum Aufwärmen: Glühwein – hier am Stand des Lions Clubs Grafschaft Diepholz.

Wagenfeld - Zum dritten Mal luden die evangelische Kirchengemeinde Wagenfeld und der Werbering Wagenfeld-Ströhen zum Weihnachtsmarkt „rund um die Kirche“ am ersten Advent ein.

Am Anfang des Tages stand ein gut besuchter Gottesdienst, zu dem Pastorin Edith Steinmeyer „viele Engel“ in der St. Antonius-Kirche begrüßte, auf dem Programm. Der Gottesdienst fand von Anfang bis Ende „op Platt“ statt. Horst Guse, Sonja Falldorf, Janine Hagelmann, Hannelore Meyer, Christa und Walter Rogge von der Wagenfelder Freilichtbühne sowie die „lüttgen Plattsnakers“ Xenia Ahrens, Janin Finkenstädt, Julian Hartau, Annika und Carolin Hartrampf, Jesper und Jule Kawemeyer, Axel Neumann, Lara und Lea Scheland und Frederik Tepe stellten berührend und unterhaltsam die „Ankunft der Engel“ dar: Philipp und Janna wollen nicht nur helfen, die Wohnung mit Engeln zu schmücken – sie wollen selber Engel sein, die Gottes Güte zu den Menschen bringen, die sie besonders brauchen. Der Einkauf für die Nachbarin, die nicht mehr gut zu Fuß ist, gehört für die beiden ebenso dazu wie die Unterstützung von „Brot für die Welt“. Anrührend auch die Szenen, in denen Maria mit dem Engel spricht und schließlich sagt: „Ji ale kürnt to Boten Gottes, to Engeln wärn. Sünd ji dorbi? Ik mouk met. Ik bin gouer Hoffnung.“

Brigitte Spreen hatte die Texte ins Plattdeutsche übersetzt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Lore Birkmann an der Orgel gestaltet.

Nach dem Gottesdienst wartete auf die Besucher draußen nicht nur schönes Winterwetter, sondern auch wieder ein sorgfältig vorbereiteter und gut „bestückter“ Markt. Zahlreiche örtliche Vereine, Einrichtungen und Initiativen hatten ihre Buden aufgebaut: Wer Hunger hatte, konnte unter anderem zwischen Bratwurst, Reibekuchen, Bratkartoffeln, Pommes, Fisch oder „Räubertopf“ (serviert im „historischen“ Kostüm) wählen. Gegen den Durst und gegen die Kälte gab es kalte und heiße Getränke „mit“ und „ohne“. Auch wer es lieber süß mag, kam auf seine Kosten: Waffeln und Mutzenmandeln waren ebenso im Angebot wie Kaffee und Kuchen. Und wer auf der Suche nach einem Adventsgesteck oder einem Weihnachtsgeschenk war, konnte in einem reichhaltigen Angebot fündig werden – vielfach nicht aus industrieller Produktion, sondern handgemacht.

Vor der Kirche war eine „lebende Krippe“ aufgebaut – mit einem neuen Stall, aber ohne Ziegen, die sich leider nicht mit dem Esel vertragen hatten. Nicht nur zum Aufwärmen war den ganzen Nachmittag über die Kirche geöffnet. Der Gemischte Chor und der Popchor Wagenfeld präsentierten Lieder zu Advent und Weihnachten; die Mitarbeiterinnen der evangelischen integrativen Kindertagesstätte „Pusteblume“ erfreuten „ihre“ Kinder mit einem Schattenspiel; und Femke Hollmann berichtete mit Bildern von ihrer Reise zur Bibelschule in Baboua (Zentralafrikanische Republik) mit einer Delegation des Kirchenkreises Grafschaft Die p holz.

Im „Laden“ an der Oppenweher Straße konnten Besucherinnen und Besucher sich über die Arbeit der „Wagenfelder Tafel“ und des Secondhand-Ladens informieren. Um 17 Uhr tauchte aus dem Dunklen der Nikolaus auf und erfreute die Kinder mit einem kleinen Geschenk.

Den Abschluss des Nikolausmarkts bildete am Abend ein festliches Konzert in der Kirche. Eberhard Brünger (Orgel) und Irmela Brünger (Sopran) zeigten auf beeindruckende Weise, welche ungeahnten Möglichkeiten in der frisch restaurierten Wagenfelder Orgel und in manchen vertrauten Advents- und Weihnachtsmelodien stecken (siehe Bericht auf dieser Seite).

Angesichts des erfolgreichen Verlaufs und der begeisterten Resonanz bei vielen Besuchern konnten die Verantwortlichen das Fazit ziehen: Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Die Veranstalter danken allen, die den Markt durch ihre finanzielle Unterstützung, vor allem aber durch ihre größtenteils ehrenamtliche Mitarbeit möglich gemacht haben.

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