Lionsclub Syke spendet der Bassumer Hilfseinrichtung einen Kühlschrank und eine Gefriertruhe

132 Familien sind Kunden der Tafel

Einen Kühlschrank und eine Gefriertruhe übergaben Erich Zoellner (l.) und Wilhelm Bäker, stellvertretend für den Lionsclub, an Marianne Brückner.

Bassum - (al) · 132 Familien sind mittlerweile Kunden der Bassumer Tafel. „Wir haben vor etwas mehr als einem Jahr mit 35 Familien begonnen“, erinnert sich Marianne Brückner, eine der 22 Helfer, die jeden Freitag in den Räumen in Eschenhausen für eine reibungslose Ausgabe sorgen.

Künftig können die Lebensmittel noch energiesparender frisch gehalten werden, denn der Lionsclub Syke hat der Tafel einen großen Kühlschrank und eine Gefriertruhe gespendet.

Erst vor ein paar Tagen bestückte der Club zudem die Syker Tafel mit Kühlgeräten. „Wir freuen uns immer, wenn wir helfen können, und als Bassumer freut es mich besonders, Projekte vor Ort zu unterstützen“, sagt Erich Zoellner, Präsident des Lionsclubs, der sich zusammen mit Bürgermeister Wilhelm Bäker, ebenfalls Clubmitglied, die Arbeit der Tafel erklären ließ. Jeden Freitag öffnet die Hilfseinrichtung um 14 Uhr ihre Türen, um Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen mit Lebensmitteln zu versorgen. Darüber hinaus gibt es auch Kleidung, Geschirr, Tischdecken und andere Haushaltsartikel – je nachdem, was gespendet wurde.

Der Wocheneinkauf für Erwachsene kostet 1,50 Euro, Kinder zahlen 50 Cent. „Wir betreuen etwa 88 bis 90 Kinder“, berichtet Brückner. Die dürfen sich hin und wieder auch mal ein Stofftier aussuchen. Zu Nikolaus wartet auf die Mädchen und Jungen eine besondere Überraschung. Das Tafel-Team wird kleine Päckchen mit Süßigkeiten vorbereiten. Für die älteren Kunden wird am 8. Dezember eine Kaffeetafel gedeckt. 14 Anmeldungen liegen bereits vor.

„Zu uns kommen Menschen aller Altersgruppen“, berichtet Brückner. Ob junge Familien, Alleinstehende, Senioren – alle, die nicht mehr als 800 Euro Einkommen zum Leben haben, können sich bei der Stadtverwaltung einen Tafel-Ausweis holen.

Bei einigen dauert der Schritt, zur Tafel zu gehen, etwas länger. Brückner: „Eine Kundin von uns hat sechs Monate gebraucht, bis sie sich einen Ruck gegeben hat.“ Doch spätestens nach den ersten Besuchen wissen die Kunden die vertrauensvolle, aber diskrete Atmos-phäre durchaus zu schätzen. So hängt ein selbst gemaltes Bild einer Familie im Ausgabenraum, die sich für die gute Betreuung bedanken möchte. Der Mann hat wieder einen Job gefunden, ist nicht mehr auf die Tafel angewiesen. Andere sind seitdem hinzu gekommen. Und deshalb sind auch weiterhin Spenden und Helfer gern gesehen. Erich Zoellner und Wilhelm Bäker nahmen einen weiteren dringlichen Wunsch in ihre Liste mit auf, nämlich ein Fahrzeug. Noch fahren die ehrenamtlichen Helfer mit ihren Privatfahrzeugen, um die Spenden abzuholen.

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