Kirchweyherin Maren Flunkert ist Landessiegerin bei Fremdsprachenwettbewerb

Faible und Talent für das Französische

Maren Flunkert spricht gut und erfolgreich Französisch. ·
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Maren Flunkert spricht gut und erfolgreich Französisch. ·

Kirchweyhe - Von Philipp KösterViele Deutsche sind in ihrer Schulzeit in den „Genuss“ von Französischunterricht gekommen, meist als zweite oder dritte Fremdsprache. Doch fast ebenso viele haben – wenn sie sich überhaupt noch an die bloße Tatsache erinnern – ihre Kenntnisse der romanischen Sprache auch schnell wieder vergessen. Bei Maren Flunkert aus Kirchweyhe wird das gewiss anders sein.

Die 16-Jährige hat nicht nur ein Faible für das Französische, sondern auch Talent. Denn Maren hat in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen einen der ersten 70 Plätze belegt, in Französisch ist die frisch gebackene Abgängerin des Gymnasialzweigs der KGS Kirchweyhe Niedersachsens Beste.

Los ging es im vergangenen Herbst: Die Zehntklässlerin bewarb sich erfolgreich und absolvierte im Januar einen Test: Dabei ging es um Hör- und Leseverständnis, Landeskunde und Schreibaufgaben.

„Danach habe ich lange nichts gehört, aber dann einen Brief bekommen mit einer Einladung zur zweiten Runde.“ Denn Maren hatte in der ersten Runde überzeugt und einen von 70 vorderen Plätzen belegt. In einem zweiten Brief wurde sie zu einer Preisverleihung nach Hannover eingeladen. Dort bekam sie als Niedersachsens Beste einen Sonderpreis, der es in sich hat: Das Bremer Institut français spendiert Maren Flunkert die Kosten für die Teilnahmegebühr am Sprachdiplom C1 im Januar. „Das ist eine schwere, zweitägige Prüfung, die sonst Studenten machen.“

Mit diesem Diplom dürfte sie an allen französischen Universitäten studieren, ohne vorher eine Aufnahmeprüfung absolviert zu haben.

Außer von ihrer bisherigen Fachlehrerin Birgit Kirchner, die nach Marens Erfolg selbst viele Glückwünsche bekommen hat, profitiert die junge Frau auch von einer Freundschaft: Bei einer Klassenfahrt im Jahr 2010 nach Brüssel hat die 16-Jährige den jungen Studenten Christophe aus Paris kennengelernt. Die beiden besuchen sich seitdem regelmäßig und reden natürlich viel miteinander. Zurzeit ist Christophe bei ihr zu Besuch und hat in Deutschland ein Praktikum gemacht.

„Ich lebe lieber in der realen Welt und lerne dort die Sprache.“ Groß mit der französischen Literatur hat sie sich demnach noch nicht beschäftigt.

Doch das kann noch kommen: Nach den Ferien wechselt die Schülerin mit 1,8-Durchschnitt ans Syker Gymnasium und belegt dort einen Französisch-Leistungskursus.

Nach dem Abitur kann sich Maren vorstellen, in Frankreich zu studieren. Auf jeden Fall wird sie oft gen Südwesten fahren, denn sie mag die Leute und das Land.

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