Sparkasse zeichnet Alina Brockob aus

Facharbeit mit „Mehrwert für die Leser“

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Die drei Gewinnerinnen (von links) Friederike Till, Alina Brockob und Karolin Büntemeyer zusammen mit (von links) Uwe Ohlendieck und Herbert Fritsche von der Sparkasse sowie Schulleiter Reinhard Heinrichs und seiner Stellvertreterin Lisa Peitzmeier-Stoffregen. ·

Br.-Vilsen - Von Oliver Siedenberg„Wenn Vermeidbares zur Katastrophe wird. Der Contergan-Skandal“ – mit diesem Thema befasste sich Alina Brockob im vergangenen Schuljahr ausführlich. Sie erhielt jetzt einen Preis für die beste Facharbeit der letztjährigen elften Klassen des Gymnasiums Bruchhausen-Vilsen von der Kreissparkasse. Der Lohn für Alinas Mühe: 300 Euro.

Auf dem zweiten Platz, dotiert mit 200 Euro, landete Friederike Till mit ihrer Arbeit über das Thema „Ein Leben mit Mukoviszidose – bleibt das Leben lebenswert?“. Und 100 Euro gingen an die Drittplatzierte Karolin Büntemeyer für ihre Arbeit „Die Wahrheit der ,Bild‘ – eine Fallanalyse.“

Alina freute sich zudem über einen Blumenstrauß von Schulleiter Reinhard Heinrichs – just am Tag der Preisverleihung wurde sie nämlich 18 Jahre alt.

Insgesamt hatte sich die Jury 82 Facharbeiten hauptsächlich von Jungen angeschaut, am Ende setzten sich die drei 18-jährigen Mädchen durch. Die Jury-Auswahl war fast deckungsgleich mit der Einschätzung der Lehrer.

Alina hatte einen Fernsehfilm über den Contergan-Skandal gesehen. Ein weiterer Grund für ihre Themenwahl: Die Schülerin interessiert sich für Medizin. Sie befragte Contergan-Geschädigte und erfuhr, dass sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Sie brauchen zum Beispiel wegen ihrer Missbildungen kostspielige, extra geänderte oder angefertigte Kleidung. Als „flüssig und sprachlich gut gelöst“ bezeichnete die stellvertretende Schulleiterin Lisa Peitzmeier-Stoffregen Alinas Arbeit und sprach von einem „Mehrwert für die Leser“.

Friederike Till schrieb über Mukoviszidose, nachdem sie zu diesem Thema auch schon eine Hausarbeit erstellt hatte. Ihre Schwester Wiebke leidet an dieser Krankheit. Die Verfasserin stellte laut Peitzmeier-Stoffregen „subjektive Gefühle objektiv dar – in der Gesamtheit beeindruckend“. Friederike sprach mit mehreren Patienten und Ärzten.

Karolin Büntemeyer hatte die Berichterstattung der Bild-Zeitung im „Fall Christian Wulff“ beobachtet. Ihr Fazit: „Man kann nicht erwarten, dass journalistisch alles gut recherchiert wurde.“

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