Schwarmer Rennen gestartet / Heute die Entscheidungen

Erste Pokale schon gestern in den Landkreis Diepholz

Schwarme - Die besorgten Mienen in Richtung morgendlicher Regenwolken waren schnell verflogen, und spätestens am Nachmittag war Schwarme bei fast sommerlichen Temperaturen fest in der Hand von Motorradsportfreunden.

In den ersten Wettbewerben unter der Leitung von Hans Göbel wanderten gleich eine ganze Reihe Pokale in die direkte Nachbarschaft. Und auch für den heutigen Sonntag darf beim 62. Grasbahnrennen ab 10 Uhr mit spannenden Wettbewerben auf dem Niedersachsenring gerechnet werden. Ab 13.30 Uhr sehen dann die Finals auf dem Programm.

Ein weiter wachsendes Interesse löste freilich schon gestern das Mofarennen aus, das bereits zum zehnten Male über die Bühne ging. Nach fliegendem Start wie beim internationalen Vorbild von Le Mans, nur dass hier auch noch die Zündkerze einzuschrauben war, mussten sich die Piloten drei Stunden lang auf der Grasbahn beweisen. Im Vorderfeld immerdabei das Gastgeber-Team mit Oliver Grewe sowie den Brüdern Patrick und Bastian Grimsehl, das unter dem Titel „Turbograshoppers Schwarme“ gemeldet war. Schon frühzeitig hatte sich das Trio auf dem dritten Platz festgesetzt, der bis zum Ende des Wettbewerbs gehalten werden konnte.

Insgesamt gingen 46 Teams in drei Klassen ins Rennen. Da trat die Originalklasse an, bei der nur die Gabel verändert werden darf, da startete die 50-Kubikzentimeter-Klasse, in der den Tuning-Ideen keine Grenzen gesetzt sind, und da röhrte die Crossklasse mit bis zu 80 Kubikzentimetern. Mit bis zu Tempo 70 rauschten die Mofas über die Piste, an die 250 Runden dürften es nach Angaben von Veranstalter Torsten Meyer gewesen sein, die die Maschinen auf dem etwa 300 Meter langen Kurs absolviert haben.

Bei der morgendlichen Oldtimerrallye mit Teilnehmern aus dem ganzen Weser-Ems-Raum blieben eine Reihe Pokale im Landkreis Diepholz. Bei den Wirtschaftswunder-Motorrädern mit Seitenwagen landete der Syker Joachim Reeg mit seiner AWO 425 vor dem Syker Fred Kieselhorst (Express Radex) und dem Weyher Günter Eggers (DKW 250).

Der Lemförder Harro Blume belegte auf seiner Zündapp Platz eins bei der Vorkriegs-Motorrädern mit Seitenwagen, in der Jugendklasse kamen die Syker Andreas Willms und Timo Bürkle als Beste an.

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