Klaus-Peter Wolf nimmt Krimi-Fans mit auf eine Reise nach Ostfriesland

Ermittler statt Leser: Mörderjagd im Forum

Klaus-Peter Wolf nahm sich viel Zeit für seine Fans und signierte schwungvoll zahlreiche Bücher. ·
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Klaus-Peter Wolf nahm sich viel Zeit für seine Fans und signierte schwungvoll zahlreiche Bücher. ·

Br.-Vilsen - Von André SteuerEinen mörderisch guten Krimi-Abend mit Kultautor Klaus-Peter Wolf erlebten mehr als 100 Zuhörer im Forum des Schulzentrums Bruchhausen-Vilsen. Bei einem Glas Wein gingen sie gemeinsam mit Kommissarin Ann Kathrin Klaasen auf Mörderjagd. Die „Ostfriesenangst“ breitete sich bei den gebannt zuhörenden Krimi-Fans aus.

Bereits am Dienstagmorgen hatte der Autor seinen Bestseller „Ostfriesenangst“ den Schülern des sechsten Jahrgangs der Oberschule in zwei Lesungen vorgestellt, am Abend war er dann im Forum zu Gast. Gleich zu Beginn warnte der sichtlich gut gelaunte Klaus-Peter Wolf sein Publikum vor: „Der siebte Band ist derzeit noch in Arbeit, und der Mörder läuft noch frei herum. Also, wenn Sie nach Hause gehen, bilden Sie besser kleine Gruppen“, sagte er mit einem Augenzwinkern.

Der Abend startete mit einer Rückschau auf die Entstehungsgeschichte der Ostfriesen-Krimi-Reihe. „Bei einer Wattwanderung erzählte ich meinem Verleger von der Idee. Anfangs war er nicht davon begeistert“, berichtete Wolf. Doch, zum Glück für die Fans, gelang es dem Verleger nicht, dem Schriftsteller seine Pläne auszureden. Die Bücher spielen in Ostfriesland. Und viele Menschen, die Wolf kennt, waren Vorbilder für die Roman-Figuren. „Meine Krimi-Figuren gibt es also wirklich“, sagte Wolf und beruhigte sogleich sein Publikum: „Aber den Killer habe ich erfunden!“

Auf humorvolle Weise erzählte er seinen Fans einige Anekdoten, die er im Zusammenhang mit den Geschichten erlebt hat. Es kam schon vor, dass sich Menschen direkt mit den erdachten Figuren in Verbindung setzen wollten. So schickte beispielsweise ein echter Polizeikommissar Wolf den Ratschlag, dass sich Ann Kathrin Klaasen doch besser eine andere Dienstwaffe zulegen sollte. Um ihr den Waffenwechsel zu erleichtern, nannte er gleich die notwendige Formularnummer, mit der sie bei ihrem Chef eine neue Waffe beantragen könne.

Nach dem sehr unterhaltsamen Einstieg in die Welt der Kommissarin umriss der Autor den Inhalt des sechsten Bands der Reihe, „Ostfriesenangst“. Dann begann er zu lesen. Hatte sein Publikum bisher bei den amüsanten Schilderungen viel zu lachen, hing es ihm nun an den Lippen und lauschte seiner angenehmen Vorlesestimme.

Nach einer kurzen Pause, in der sich viele Fans ein Autogramm holten, erzählte Wolf weitere Anekdoten aus seinem Autorenleben. Dabei erklärte er auch, warum in den neuen Bänden eine Landkarte abgedruckt wird, was in den ersten Büchern nicht der Fall war. Klar, dass daran auch ein „Rupert“ – so heißt der Macho-Kollege von Ann Kathrin Klaasen – schuld ist.

Mit viel Schwung, Elan und Begeisterung las Wolf dann weiter aus „Ostfriesenangst“ und nahm die Besucher mit auf die Jagd nach dem Killer. Seine Fans genossen sichtlich die mörderisch gute Geschichte.

Den Weg nach Hause traten die Gäste des fantastischen Vorlese-Abends übrigens recht entspannt an. Schließlich ist es der erfolgreichen Kommissarin Ann Kathrin Klaasen bisher immer gelungen, den Mörder zu fassen. Trotzdem blickte der eine oder andere sicherlich ab und an über die Schulter. Denn was der Mörder aus Band sieben gerade tut, weiß keiner ...

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