Aktionstag im Zeichen der Umwelt auf dem Gelände der Auburg / Kinder pflanzten gestern eine Rotbuche im Park

Erlebnisreich, spannend und informativ

In Anwesenheit zahlreicher Eltern und Großeltern pflanzten die Kinder gestern Nachmittag im Park der Auburg unter Anleitung von Norbert Claus eine Rotbuche.Fotos (6): Benker

Wagenfeld - (hwb) · Erlebnisreich, spannend und gespickt mit Informationen. So präsentierte sich gestern Nachmittag der Aktionstag im Zeichen der Umwelt an der Auburg in Wagenfeld.

Diese Veranstaltung des Kulturkreises Auburg drehte sich bei herrlichstem Sonnenschein rund um das Thema „Erde und Wasser“. Höhepunkt war ohne Zweifel das Pflanzen einer Rotbuche im Park der Auburg. Dadurch soll der Baumbestand auf diesem herrlichen Areal erhalten werden.

„Eine ausgewachsene Buche benötigt täglich rund 500 Liter Wasser“, erläuterte Landschaftsarchitekt Norbert Claus den zahlreichen Kindern und Erwachsenen. „Das ist soviel wie 250 Kinder täglich brauchen, 1,5 Liter durch trinken und einen halben Liter durch die Nahrungsaufnahme“, fügte Dirk Lütvogt von der Auburg Quelle hinzu. Zur Veranschaulichung war gleich nebenan eine Zinkwanne aufgestellt, die 250 Liter fasste.

Zuvor hatten die Kinder diese mit Wasser gefüllt, herangeschleppt aus der nahe gelegenen Aue und einem Brunnen auf dem Gelände.

Doch bevor es soweit war, hatte der Kinderchor Wagenfeld unter Leitung von Leta Henderson die Gäste in der Auburg begrüßt, ehe sie die Klangschale nach draußen rief, „um zu erfahren, wie schöne unsere Natur ist“, so Moderator „Kalle“ in der Hand von Karsten Kleemeyer. Norbert Claus und Dirk Lütvogt erzählten über die Entstehung der Erde und des Wassers, dem Ursprung allen Lebens. „Bäume und Pflanzen gibt es schon länger als den Menschen. Dieser hat immer von ihnen profitiert“, informierte Claus. „Viel älter als die Bäume ist das Wasser und es gibt verschiedene Theorien, woher es gekommen ist“, fuhr Dirk Lütvogt fort, bevor die Pflanzaktion startete.

Und die wollte sorgfältig vorbereitet sein. Unterteilt in die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen machten sich die Mädchen und Jungen ans Werk. Die Buddel-Gruppe schaufelte, unterstützt von Erwachsenenhand, zunächst ein tiefes Loch und stieß dabei auf den sagenumwobenen Auburgschatz. In dem Koffer befand sich eine von Dirk Lütvogt gespendete kleine Klangschale. Diese erhält der Gewinner des Namensspiels. Es waren nämlich alle aufgerufen, für den Platz, an dem der Baum gesetzt wurde, einen Namensvorschlag zu machen. Die Eingaben werden vom Kulturkreis Auburg in Kürze ausgewertet.

In das Pflanzloch wurden drei Stützpfähle eingerammt und mit Feuereifer Wasser herangeschleppt, zunächst in die Zinkwanne, dann in das riesige Pflanzloch. In dieses ließen zwei Väter die Buche mit ihrem stattlichen Wurzelballen gleiten. Danach traten die Zuschaufler in Aktion und füllten das Loch, nachdem der Ballensack geöffnet worden war.

Nach dem Motto wer gut arbeitet soll auch gut essen, warteten im Freien und in der Auburg Kaffee und Kuchen sowie andere Getränke auf die vielen Besucher.

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