Schüler aus Wohlstreck hatte sich in einem Heuschober versteckt / Fast 100 Helfer an Suche beteiligt

Elfjähriger Junge wieder zuhause

Polizei, Feuerwehr, und Technisches Hilfswerk rückten am Mittwochabend auf dem Anwesen in Wohlstreck an, um sich auf die Suche nach dem vermissten Jungen zu begeben.

Diepholz - WOHLSTRECK (sp) · Aufatmen in Wohlstreck: Nachdem die groß angelegte Suche von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) in der Nacht zu Mittwoch keinen Erfolg gebrachte hatte, gab es gestern Morgen glücklicherweise Entwarnung. Der vermisste Junge kehrte von sich aus nach Hause zurück.

Die Mutter habe gegen 5.30 Uhr bei der Polizeiinspektion Diepholz angerufen und mitgeteilt, dass ihr elfjähriger Sohn wieder zuhause ist, teilte Pressesprecherin Jutta Stricker gestern Mittag mit. Nach Angaben der Familie hatte sich der Junge über Nacht in einem Heuschober versteckt gehalten.

Wie gestern berichtet, war das Kind bereits am Nachmittag gegen 15.30 Uhr verschwunden. Grund soll ein Streit mit seiner Mutter gewesen sein. Als der Sohn am Abend noch immer nicht zu Hause war, informierte die Familie die Polizeiinspektion Diepholz. Was folgte, war eine große Suchaktion, an der sich annähernd 100 Personen beteiligten.

Fotostrecke von der Suchaktion

Suche mit Hubschrauber: Elfjähriger Junge vermisst

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
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Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
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Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk wurde gestern ein vermisster Junge gesucht. © Mediengruppe Kreiszeitung, Florian Kater

Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und forderte Unterstützung an. Per Sirene wurden um 20.45 Uhr die Ortsfeuerwehren Wohlstreck und Barnstorf alarmiert, die mit ihren Fahrzeugen die Straßen und Wege abfuhren. Vor Ort war auch der THW-Ortsverband Sulingen mit einer Hundestaffel und einer Bodenwärmebildkamera. Ein solches Gerät hatten auch die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Heede dabei, die ebenfalls Ausschau hielten. Zudem brachten sich Anwohner und Bekannte der Familie in die Suche ein. Ein mit einer Wärmebildkamera ausgestatteter Polizeihubschrauber kreiste weiträumig über den Wäldern und Feldern.

„Wir haben Haus und Hof, sämtliche Gebäude und Scheunen in einem Umkreis von einem Kilometer abgesucht, aber nichts gefunden“, berichtete ein Beamter des Einsatz- und Streifendienstes kurz vor Mitternacht bei einer Lagebesprechung in der Gaststätte Sandmann, wo sich die Einsatzkräfte aufwärmen konnten. Auch die angrenzenden Wälder seien ins Auge gefasst worden, ebenfalls ohne Erfolg. Gesichtet wurden lediglich mehrere Rehe, die durch die Aktion aufgeschreckt worden waren.

Ohne zählbares Ergebnis blieb auch die Telefonkette, die über die Lehrer des Fünftklässlers in Gang gesetzt worden war. Doch weder Mitschüler noch Freunde hatten Kenntnis vom Verbleib des Jungen. Die Vermutung, dass er sich möglicherweise Zutritt zur Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf oder zu seiner ehemaligen Grundschule Drentwede verschafft haben könnte, bestätigte sich beim Absuchen der Räumlichkeiten ebenfalls nicht. Nach gut drei Stunden wurde die Suche kurz nach Mitternacht erfolglos abgebrochen. Erleichterung herrschte dann am Mittwochmorgen nicht nur in der Familie, sondern auch bei den Mitgliedern der Feuerwehr Wohlstreck. Ortsbrandmeister Jörn Bergel: „Wir sind froh, dass der Junge wieder da ist!“

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