Wechsel in der Führungsspitze in gleich vier Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf

Im Einsatz wenn andere feiern

Stehend, v.l.: Gemeindebrandmeister Wilfried Siedenberg und sein Stellvertreter Egon Fiedler, Thorsten Klußmann (Kuppendorf), Rolf Tuche und Gero Enders (Freistatt), Fred Melloh und Marcus Wege (Varrel), Markus Kellermann und Michael Fangmann (Wehr-bleck), Tobias Pohl und Reinhard Buschhorn (Bahrenborstel). Sitzend, v.l.: Heinrich Kammacher, Carsten Bogdan, Andreas Seifert, Detlef Nuttelmann, Michael Lück und der für das Feuerwehrwesen zuständige Fachbereichsleiter Horst Meyer. ·
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Stehend, v.l.: Gemeindebrandmeister Wilfried Siedenberg und sein Stellvertreter Egon Fiedler, Thorsten Klußmann (Kuppendorf), Rolf Tuche und Gero Enders (Freistatt), Fred Melloh und Marcus Wege (Varrel), Markus Kellermann und Michael Fangmann (Wehr-bleck), Tobias Pohl und Reinhard Buschhorn (Bahrenborstel). Sitzend, v.l.: Heinrich Kammacher, Carsten Bogdan, Andreas Seifert, Detlef Nuttelmann, Michael Lück und der für das Feuerwehrwesen zuständige Fachbereichsleiter Horst Meyer. ·

Kirchdorf - 400 aktive Kameraden gebe es derzeit in der Samtgemeinde, sie leisten Einsätze oft dann, wenn andere feiern: „Es ist bemerkenswert, wie reibungslos die Übergänge in den Kommandos der Feuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf vorbereitet werden und immer frühzeitig“, dankte Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher gestern bei der offiziellen Übergabe der Urkunden an die Kameraden, nachdem der Samtgemeinderat jüngst die Wechsel formal beschlossen hatte.

Die Vorschläge für die Nachfolge kommen stets aus den Reihen der Kameraden in den Ortswehren. Gemeindebrandmeister Wilfried Siedenberg hofft auf ein gutes Miteinander mit den neuen Amtsinhabern. Es sei ungewiss, wann das Feuerwehrsterben im Landkreis einsetze. Nachwuchssorgen würden dann beginnen, wenn feuerwehrtechnisch gut ausgebildete junge Leute einen Arbeitsplatz suchten, diesen weit entfernt von der Heimatgemeinde fänden und damit für den aktiven Dienst vor Ort nicht mehr zur Verfügung stünden.

Für sechs Jahre werden die Ortsbrandmeister und ihre Stellvertreter in das Ehrenbeamtenverhältnis übernommen. In der Basisfeuerwehr Bahrenborstel hat Detlef Nuttelmann das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters vorzeitig abgegeben (das er seit dem 4. September 2003 inne hatte), da er zum Kreisausbildungsleiter berufen wurde. Sein Nachfolger ist Tobias Pohl. In der Basisfeuerwehr Freistatt stand die Verlängerung der Amtszeit von Ortsbrandmeister Gero Enders an, der seit dem 20. Juli 1999 im Amt ist. Enders erklärte sich erneut bereit.

Und auch die Amtsperiode seines Stellvertreters, Andreas Seifert, der ebenfalls seit dem 20. Juli 1999 diesen Posten bekleidete, endete. Seifert möchte den Posten aus persönlichen Gründen nicht weiter wahrnehmen. Nachfolger als stellvertretender Ortsbrandmeister in Freistatt ist Rolf Tuche. Seit dem 17. Mai 2006 ist Thorsten Klußmann Ortsbrandmeister in Kuppendorf (er war davor, seit 2002, bereits stellvertretender Ortsbrandmeister), seine Amtszeit endete daher turnusgemäß – doch Klußmann macht weiter.

In der Stützpunktfeuerwehr Varrel endet die zweite Amtszeit von Ortsbrandmeister Fred Melloh (seit dem 11. Mai 2000 im Amt, von 1993 bis 2000 bereits stellvertretender Ortsbrandmeister), der ebenfalls eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

Aus persönlichen Gründen wiederum möchte sein bisheriger Stellvertreter, Carsten Bogdan, keine zweite Amtsperiode absolvieren. Bogdan war seit dem 11. Mai 2006 im Amt. Sein Nachfolger ist Marcus Wege. In Wehrbleck steht Ortsbrandmeister Michael Lück, im Amt seit dem 25. Mai 1999, nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Sein Nachfolger ist Michael Fangmann, seit dem 23. August 2005 stellvertretender Ortsbrandmeister der Basisfeuerwehr Wehrbleck. Auf den dadurch vakanten Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeisters rückt Markus Kellermann nach. · sis

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