Peter Worubcuk als Leiter der Grundschule Samtgemeinde Rehden eingeführt

„Eine Herausforderung“

Die Klasse 3 aus Rehden führte die Vogelhochzeit auf.
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Die Klasse 3 aus Rehden führte die Vogelhochzeit auf.

Lemfoerde - REHDEN · „Die Schulzusammenlegung ist eine Herausforderung gerade für die Kolleginnen und Kollegen. Aber wir haben mit dem neuen, erfahrenen Leiter Peter Worobcuk einen Glücksfall.“ Davon überzeugt zeigte sich gestern Morgen Marianne Carstens, Dezernentin der Landesschulbehörde, bei der Einführung des Schulleiters der Grundschule Samtgemeinde Rehden.

Als Grund für die Zusammenlegung der drei Schulen nannte sie die schwindenden Schülerzahlen und die Schwierigkeiten, die Lehrer- und Leiterstellen in Barver zu besetzen. „Das hat zu Unbehagen bei Eltern und Lehrern geführt“, sagte Carstens. Die jetzige Zusammenlegung der Grundschulen Barver, Rehden und Wetschen sei kein Schnellschuss, sondern eine „sehr zukunftsweisende und zukunftsorientierte Lösung, zugleich aber auch eine Herausforderung gerade für das Kollegium“. Beeindruckt habe sie die Entschlusskraft der Samtgemeinde Rehden. An Worubcuk und seine neue Konrektorin Annhild Pilgrim appellierte Castens, „an einem Strang zu ziehen“.

„Wir haben oft zusammengesessen, um eine optimale Lösung für unsere Kinder zu finden“, betonte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch. Die Rahmenbedingungen für die neue Schule seien gut: nette, freundliche Kinder, ein motiviertes Kollegenteam, engagierte Eltern und nicht zu vergessen die drei Fördervereine. „Letztere wollen wir auch weiter behalten“, sagte Bloch. Für die Samtgemeinde als Schulträger habe die Bildung stets einen hohen Stellenwert. Deshalb werde sie unterstützen, wo sie könne. „Denn es muss immer um die Kinder gehen, um sie optimal auf ihren neuen Lebensabschnitt vorzubereiten“, sagte Bloch. Aus drei Lehrerkollegien eines zu machen, sei nicht einfach, deshalb wünsche er Peter Worubcuk und seinem Team für die neuen Aufgaben stets eine glückliche Hand.

Anke Wiechers-Fricke brachte für die Elternschaft die Freude zum Ausdruck, dass die drei Standorte erhalten bleiben. „Wir wünschen uns, dass die Qualität erhalten bleibt und sie für die Eltern immer ein offenes Ohr haben, dann sind die auch bereit, Hilfe zu geben“, sagte die Elternsprecherin an den neuen Schulleiter gerichtet.

Dieser sprach ein Lob an seine Vorgänger aus. Er habe viele Dinge vorgefunden, „die an allen drei Standorten klasse waren“. Und weiter: „Wir haben ein Umfeld vorgefunden, in dem es sich gut arbeiten lässt und wir haben viel Entgegenkommen erfahren. Und das ist jetzt unsere Schule“, schloss Peter Worubcuk.

Vorführungen der Klasse 2 aus Wetschen und der Klasse 3 aus Rehden trugen zum Gelingen der Einführung des neuen Schulleiters bei. · hwb

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