Eltern spielen „Räuber Hotzenplotz“ für Kindergartenkinder / Wenig geübt, aber überzeugend / Geschenke für die Kleinen

„Eine gute Idee ist Gold wert“

Räuber Hotzenplotz nimmt sich alles, was er will, und macht auch vor dem Fahrrad von Wachtmeister Dimpfelmoser nicht Halt.

Syke - SYKE (neu) · Ein Räuber geht um! Allein das lässt einigen der Kinder vom Kindergarten Sternenhimmel beim Zusehen schon das Blut in den Adern gefrieren. Und nicht nur das: Es ist der berüchtigte Räuber Hotzenplotz. Gut, dass man sich auf den Schoß der Erzieher flüchten kann.

Erst wird der Großmutter ihre Kaffeemühle und eine Lichterkette geklaut. Dann jagt der Hotzenplotz Seppel und Kasper noch das Fahrrad ab, das sie sich vom Wachtmeister Dimpfelmoser geborgt hatten. Und schließlich wird dem sogar noch seine neue Prinzessin-Lillifee-Armbanduhr geklaut. Der Räuber treibt es allzu bunt – aber alle Sachen sind kaputt. Hilfe sucht er beim Zauberer Zwackelmann.

Die Rollen besetzen Eltern der Kindergartenkinder. Viel Zeit zum Üben hatten sie nach eigener Aussage nicht. Ihrem Spiel ist davon nichts anzumerken. Inga Hößler (Großmutter), Martina Eberhard (Zwackelmann), Sandra Schindler (Kasper), Bettina Hesse (Seppel), Michaela Borrmann (Hotzenplotz) und Sven Müller (Dimpfelmoser) überzeugen vielmehr nicht nur die Kinder durch jede Menge Witz.

Weil der Wachtmeister Angst vor dem Räuber hat und auch gar nicht weiß, wo er ihn suchen sollte, nehmen sich Kasper und Seppel der Sache an. „Eine gute Idee ist Gold wert“, weiß Kasper schließlich. Die kommt ihm allerdings nicht so wirklich. Seppel und er gehen Hotzenplotz in die Falle, die sie ihm eigentlich stellen wollten. Der Räuber schießt Seppel sogar mit seiner Pfefferpistole ab.

Während Seppel an den Händen gefesselt im Räubernest sitzt, schleppt Hotzenplotz Kasper zum Zauberer. Der soll alle geklauten Dinge wieder heil machen. Was dem schusseligen Magier auch gelingt. Dafür kann ihm Kasper entkommen, als Zwackelmann ein Messer sucht, mit dem ihm Kasper die Kartoffeln für sein „perfektes Dinner“ schälen soll. Und am Ende wird alles wieder gut.

Fröhlich singend streicht der Räuber durch den Wald, in seinem Bollerwagen einen Haufen Geschenke. Die Kinder machen große Augen. „Morgen kommt der Hotzenplotz, kommt mit seinen Gaben“, singt er. Ihm sei im Wald der Weihnachtsmann begegnet und habe ihm gedroht, dass für ihn das Fest ausfallen müsse, wenn er so weitermache. „Und Weihnachten will man schließlich auch mal haben“, gesteht der Bösewicht.

Schnell bringt er seine Beute – sogar repariert – zu ihren Eigentümern zurück. Und als der Räuber die Geschenke vom Bollerwagen holt, kommen sogar die Kinder vom Schoß der Erzieher.

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