Zugkräftiges Motto fürs Fest gesucht

Nach Takt und Noten: Das Korps bekommt eigenes Schützenlied

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Das Schützenkorps soll ein eigenes Lied bekommen. Dass die Schützen stimmgewaltig sind, bewiesen sie auch bei der Hauptversammlung am Freitag, als sie die Könige hoch leben ließen.

Diepholz - Hochstimmung beim Schützenkorps Diepholz: Die 114 anwesenden Mitglieder hatten in der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus Laker-Wiele allen Grund, sich euphorisch zu freuen.

Dafür sorgte Geschäftsführer Stephan Goetz, dessen Kassenbericht trotz erheblicher Investitionen – unter anderem für die Armbrust-Anlage und eine Holzhütte – höchst erfreulich ausfiel. Seine Feststellung „Wir stehen auf gesunden Füßen“ war fast noch untertrieben. „Solch einen Kassenbericht mit solch einem Überschuss haben wir schon lange nicht mehr gehabt,“ freute sich Kommandeur Heinrich (Heino) Wiegmann.

Das gute Ergebnis ist einem umsichtigen, ideenreichen und verantwortungsbewussten Kommando mit den Geschäftsführern Stephan Goetz und Jens Evers ebenso zu verdanken wie Spendern, dem erfolgreichen Schützenfest mit einer reichhaltigen Tombola und vor allem den zahlreichen Schützen, die sich vielfältig einbringen.

Stephan Goetz, dem die Kassenprüfer Manfred Rippe, Friedhelm Kording und Henrik Schulz eine ordnungsgemäße Kassenführung attestierten, wies in seinem Ausblick auf 2016 darauf hin, dass beim Schützenfest-Freitag zur Attraktivitäts-Steigerung eine Laser-Show geplant ist. Für das Schützenfest wird ein zugkräftiges Motto gesucht. Vorschläge nimmt das Kommando bis zum 29. April entgegen. Das Korps will sich auch ein eigenes Lied zulegen. Darum werden sich Rainer Peters und Sebastian Fabick (On Stage Musikschule) kümmern.

Mit Beifall bedacht wurde auch die Ankündigung, dass das Korps bei den Arbeitsdiensten das Frühstück spendiert. Auf Lüdersbusch sind Neubepflanzungen geplant.

Weil das Interesse am Senioren-Neujahrsempfang nachgelassen hat, soll diese Veranstaltung in anderer Form im April begangen werden, verriet Heino Wiegmann, der bei der Versammlung außerdem ankündigte, im kommenden Jahr nicht wieder zu kandidieren. Zu der Jahreshauptversammlung hatte der Kommandeur vor allem S.M. Michael I. (Lehmann) und Jugendkönig Kevin I. (Rohmann) sowie unter anderem Königliche Hoheit Dirk Ahrens sowie Bürgermeister Dr. Thomas Schulze und stellvertretenden Bürgermeister Hans-Ulrich Püschel, die beide Mitglied im Korps sind, begrüßt. Wiegmann lobte das gute Verhältnis zwischen Stadt – also Rat und Verwaltung – und dem Korps.

Dass der Bürgermeister auch ein geübter Schütze ist, hatte er beim Schützenfest demonstriert. Er beteiligte sich erfolgreich am „Rupfen“ des Adlers und sicherte sich den Reichsapfel. Diese Trophäe wurde ihm während der Versammlung ausgehändigt.

Der zwölf verstorbenen Mitglieder wurde gedacht, sechs neue wurden aufgenommen.

Schriftführer Charles Friedrich Jacobs erinnerte an zahlreiche Ereignisse des vergangenen Jahres. Höhepunkt war das Schützenfest, bei dem mit Michael Lehmann erstmals nach 20 Jahren wieder ein Mitglied der Bahnhofskompanie die Königwürde holte. Das Osterfeuer fand zum letzten Mal auf Lüdersbusch statt.

Weil Abstellmöglichkeiten auf Lüdersbusch fehlten, schaffte sich das Korps eine 5 mal 2,50 Meter messende, gebrauchte Holzhütte an, die – so Güterverwalter Heinrich Göbel – im April und Mai von Friedrich Klusmann, Achim Neumann und Friedhelm Kording von der Kompanie Willenberg überarbeitet und umgebaut wurde. Den neuen Anstrich besorgte Friedel Schröder. Beim Schützenfest hatte die Hütte ihre Premiere. Hier erfolgten Losverkauf und Ausgabe der Gewinne der umfangreichen Tombola. Zum ersten Mal beteiligte sich das Korps am Weihnachtsmarkt. Dort hatte die Hütte ihren zweiten „öffentlichen Auftritt.“ Sie diente als Verkaufsstand für Getränke. Auf- und Abbau hatte Heinrich Göbel übernommen. Ihm zur Seite standen Rudi Fick, Gerd Schick und Henrik Schulz (Kompanie Eschfeld) sowie Friedrich Klusmann, Achim Neumann, Friedhelm Kording, Wolfgang Pieper und Bernd Brüning (Willenberg).

Die Auf- und Abbauarbeiten der neuen Armbrust-Anlage führte Eugen Zolobko durch. Gerd Szymanski stellte seine Hubarbeitsbühne kostenlos zur Verfügung. Dank von Heinrich Göbel ging auch an Jörg Schmidt von der „Diebau“, der die Bauzäune für die Absperrungen beim Schützenfest dem Korps ebenfalls zum Nulltarif überließ.

Göbel bat die Schützen auch weiterhin um tatkräftige Unterstützung bei allen kommenden Aufgaben und Arbeiten.

rdu

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