Organisator: Arbeiter-Samariter-Jugend

Landesjugendwettbewerb: Zehn Stationen in der Stadt

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Auftakt im Regen: Der Landesjugendwettbewerb der niedersächsischen Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) in Diepholz begann am Samstag am Rathaus.

Diepholz - Regen, 15 Grad Celsius, beheizte Zelte, gutes Essen, gute Laune und Gemeinschaftsgefühl. Das beschreibt kurz gefasst die meteorologische und praktische Situation des Landesjugendwettbewerbes der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Niedersachsen, der am Wochenende in der Kreisstadt stattfand.

Auf dem Sportplatz der Jahnschule schlug das Betreuer- und Versorgungsteam bereits am Freitag Zelte und Feldküche des Katastrophenschutzes Niedersachsen auf. Ab Samstagvormittag merkten die Bewohner in Passanten in der Diepholzer Innenstadt an den überproportional vielen rotgelben Fahrzeugen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), dass es sich um eine Übung oder Wettbewerb handeln musste.

Start des Landesjugendwettbewerbes, der den Gewinner-Ortsverein für den Bundesjugendwettbewerb qualifiziert, war am Samstag am Rathaus. Mathias Salomé, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Diepholz, Kreisverbands-Vorsitzender Bernt Streese und ASJ-Landesjugendreferentin Kira Weißbach begrüßten die Kinder und Jugendlichen in den bunten Regencapes bei Dauerregen.

Angereist waren die Ortsgruppen aus Hannover-Stadt, Bückeburg, Barsinghausen, Bockhorn und Diepholz. Mit ihnen das rund 30-Mann und Frau starke Helfer- und Betreuerteam sowie „XÜ“, das Maskottchen der ASJ. Nach kurzer Eröffnung ging es für die jungen ASJler auch schon los, quer durch die Stadt mit Hilfe ihres Stadtplanes – zu vier Erste-Hilfe-Stationen und sechs Stationen mit Spiel und Sport, Geschicklichkeit und Allgemeinwissen.

Kira Weißbach und Landesjugendleiter Jörn Mrusek freuten sich sehr über die Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Diepholz, dort stand auch ein ASB-Zelt mit Station.

„Diepholz hat uns sehr freundlich empfangen, einen tollen Platz zugewiesen und die Bürger informiert, dass wir in der Stadt sind“, erläuterte Weißbach.

Stopp im Regen machten die Gruppen außer am Rathausmarkt in der Parkanlage der Münte, am Schloss, an der Hinterstraße, Langen Straße-, Lohnstraße-, Mühlenstraße- und Kolkstraße sowie in der Fußgängerzone und an der St.-Nicolai-Kirche.

Bewegung und Denksport machen hungrig

An der Lohnstraße ging es um Vorsicht und Geschicklichkeit: Hier war eine Person im Rollstuhl über eine Rampe, durch einen Slalomparcours und über Kopfsteinpflaster zu schieben. Das ist nicht so schwer? Im Gegenteil: Wenn ein Wasserbecher mit an Bord des Rollstuhls ist und die Wassermenge vor dem Start und nach dem Ziel gemessen wird schon.

Bewegung und Denksport machen bekanntlich hungrig: „Dafür ist bestens gesorgt und alles organisiert“, ergänzte Weißbach. Die Gruppen gingen ab 12 Uhr ins Camp zur Jahnschule nacheinander zum Mittagessen. Für die Stationshelfer hatte das Team einen Essen-Bring-Dienst organisiert, denn die Stationen waren den ganzen Tag über besetzt und auch für Fragen von Passanten und Bürgern gewappnet.

Auf die Frage „Warum machen Jugendliche beim Landeswettbewerb mit?“, hatte die Landesjugendreferentin die richtige Antwort: „Das ist Lernen mal anders. Bei dem Städtespiel können sie zeigen, was sie können und die Ortsgruppen lernen sich untereinander kennen“. Das unterstreicht die Ziele des ASJ im Allgemeinen: Gemeinsam etwas erleben, Lernen, Erste Hilfe erlernen für Schule und Beruf, alles mit Spaß garantiert und in der Gruppe. Zudem: Förderung von sozialem Engagement, Solidarität, Toleranz, Gleichstellung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Die Arbeit der ASJ untergliedere sich in offene Jugendarbeit, Projekt- und Verbandsarbeit, Bildung und sogar internationale Jugendarbeit 

sbb

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