Abschied von 84 Bachelors

Studierende der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik bekommen Zeugnisse

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Aufgrund ihrer besonderen Leistungen in den jeweiligen Studiengängen konnten sich mehrere Absolventen über Präsente und Prämien freuen (v.l.): Alexander Richter, Alexander Niehüser, Mira Klanke, Thore Jacobsen, Jan Hartau und Jan Holle.

Diepholz - Von Louisa Manholt. Nach dreieinhalb Jahren war es soweit: 84 Studenten der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) feierten ihren Bachelor-Abschluss. Die Zeugnisübergabe ging in feierlichem Rahmen im Rathaus der Stadt Diepholz über die Bühne.

Dabei gab es viele mit Stolz erfüllte Gesichter, sowohl unter den Absolventen der Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen als auch unter ihren Begleitern und Professoren.

Der Präsident der PHWT, Prof. Dr. Ludger Bölke, ging in seiner Rede unter anderem darauf ein, dass die Studenten auf eine große Problematik der heutigen Zeit vorbereitet seien: das Übermaß an Informationen. „Das Internet bietet Informationen auf dem Präsentierteller. Es ist eine Schwierigkeit zu überlegen, welche Informationen man benötigt und in Zeiten von Fakenews auch kritisch zu hinterfragen“, so Bölke. 

Dennoch stünden die Absolventen nach ihrem dualen Studium noch am Anfang ihrer beruflichen Bildung. Er bat die jungen Leute darum, sich ihren Wissensdurst und -hunger zu erhalten. „Beides Dinge, die nicht dick machen“, erklärte der Präsident schmunzelnd.

Bockhop: Technische Berufe sind im Landkreis gefragt

Landrat Cord Bockhop machte am Beispiel der Telefonzellen deutlich, in welchem Tempo sich die Zeiten geändert haben. Er schlug eine Brücke von Kommunikationsmedien zur Arbeitswelt. Gerade technische Berufe seien die Grundlage des Wohlstandes für den Landkreis Diepholz. Den Absolventen wünschte er, dass sie ihren Platz fänden, an dem sie gebraucht werden und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Diepholz´ Bürgermeister Florian Marré sah im Erfolg der Studenten auch den Erfolg der Hochschule und ihrer Mitarbeiter. Ferner sah er neben Können auch Fleiß und Ehrgeiz als Schlüssel zum Erfolg. Dinge, die die Absolventen gemeistert hätten. Marré riet den jungen Menschen dazu, nicht stehen zu bleiben, sondern sich neue Ziele zu suchen – sei es der Master-Abschluss oder der Beruf – und sie nie aus den Augen zu lassen.

Im Namen der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung wandte sich Vorsitzender Dr. Thomas Schulze den Absolventen zu. Er machte am Beispiel des Fußballs deutlich, dass Können zwar wichtig sei, aber auch die Entscheidungen, die es zu treffen gilt. Am Ende läge es bei jedem selbst, welche Art von Spieler man sein wolle: ein Spieler, der den alleinigen Ruhm einheimst, oder ein Spieler, der das Team als Erfolgsgrund angibt.

Studierende ziehen ein eigenes Fazit

Auch drei Absolventen ließen es sich nicht nehmen, ihren Kommilitonen Worte ans Herz zu legen. Alexander Richter, Michael Gödke und Jan-Ole Beneke blickten auf die Studienzeit zurück: „Wir haben gemeinsam gekämpft, gegrübelt, gelernt und gefeiert.“ 

In den kurzen Semestern des dualen Studiums, in denen viel gelernt werden musste, seien die Studenten nichts anderes gewesen als beseelte Computer. Dennoch hätten sie nun eine gute Grundlage für die Arbeit in der Industrie oder für den anschließenden Master.

Die Übergabe der Zeugnisse leitete Studienbereichsleiter Prof. Dr. Herwig Henseler mit einer Rede ein, die er wie eine Vorlesung gestaltete, was für einige Erheiterung unter den Absolventen sorgte. Herausragende Ergebnisse wurden mit Preisen belohnt. 

Jahrgangsbeste waren Alexander Niehüser (Maschinenbau), Jan Holle (Elektrotechnik), Jan Hartau (Mechatronik) sowie Mira Klanke und Thore Jacobsen (beide Wirtschaftsingenieurwesen). Der Dr.-Dehmel-Preis für besonderes Engagement ging an Alexander Richter. Die Weiterbildungsprämie von der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz ging an Jan Holle, der mit einem Durchschnitt von 1,1 die Dozenten überwältigt hatte.

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