Ausschuss einstimmig für sachlichen Teilflächennutzungsplan Windenergie in Diepholz

Windkraft nur in drei Bereichen im Süden der Stadt

Einer der drei Teilbereiche für Windkraft umfasst das Gebiet, im Sankt Hülfer Bruch, auf dem schon jetzt Windkraftanlagen stehen.  
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Einer der drei Teilbereiche für Windkraft umfasst das Gebiet im Sankt Hülfer Bruch, auf dem schon jetzt Windkraftanlagen stehen.

Diepholz – Auf drei Flächen im Süden des Diepholzer Stadtgebietes dürfen zukünftig Windkraftanlagen erstellt werden – woanders in Diepholz ist der Bau solcher Anlagen dann nicht mehr genehmigungsfähig. Das empfahl der städtische Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt gestern Nachmittag einstimmig bei seiner öffentlichen Sitzung im Rathaus.

Endgültig entscheidet der Rat der Stadt über den sachlichen Teilflächennutzungsplan Windenergie (83. Änderung des Flächennutzungsplanes) in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 4. November, ab 18 Uhr in „Ostertags Residenz“ (Junkernhäuser Weg 6).

Sebastian Dornieden, Fachdienstleiter „Bauen“ in der Diepholzer Stadtverwaltung, erläuterte in der Ausschusssitzung den Stand des Verfahrens. Demnach gab es auch nach der erneuten Auslegung der Pläne keine größeren Änderungen. Die eingegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden abgewogen.

Einer der drei Teilbereiche für Windkraft umfasst das Gebiet, im Sankt Hülfer Bruch, auf dem schon jetzt Windkraftanlagen stehen. Dieser Windparkwird mit neu angegliederten zusätzlichen Zonen vergrößert. Die Teilbereiche zwei und drei bezeichnen neue Windkraft-Konzentrationszonen östlich und westlich der Lohne.

Zwei Jahre lang hatte das Planverfahren gedauert. Durch die Festlegung von Gebieten für Windkraftanlagen vermeidet die Stadt, dass sie auch in anderen Bereichen solche Anlagen zulassen muss und damit die Landschaft rund um Diepholz „verspargelt“ werden könnte.

Vor einigen Jahren diskutierten Planungen, nach denen auch in Aschen Windkraftanlagen zulässig sein sollten, sind damit vom Tisch.

Fachplaner hatten seit dem Aufstellungsbeschluss im August mögliche Windkraftgebiete in Diepholz geprüft und Standortanalysen angefertigt.

„Wir haben uns bei den Planungen nicht von Projektierern beeinflussen lassen“, war für CDU-Fraktionssprecher Gerhard Albers wichtig, dass die Planung unabhängig von möglichen Investoren erfolgte. Auch für SPD-Sprecher Manfred Albers ist die Planung „zukunftsweisend“. Heinrich Buck (FDP) betonte, dass die Belange des Natur- und Landschaftschutzes berücksichtigt worden seien.

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