50. Wiederholung des Deutschen Sportabzeichens / 97 von 115 Teilnehmern erfüllen in Diepholz die Bedingungen

Günter Münch durchbricht „Schallmauer“

+
Bei den Kindern und Jugendlichen – hier mit Astrid Labott und Martin Müller - wurden 27 Sportabzeichen verliehen.

Diepholz - Ohne Fleiß kein Preis! Um diese Erfahrung reicher sind die Teilnehmer, die sich im vergangenen Jahr in Diepholz um das Deutsche Sportabzeichen bewarben. Mal eben so die geforderten Zeiten, Weiten und Höhen mit links zu erbringen, ist kaum möglich. Will heißen: Für den Erwerb empfiehlt sich eine gezielte körperliche Vorbereitung mit qualifiziertem Training wie es in den Sportvereinen und auch bei den Sportabzeichen-Treffs angeboten wird. Gefragt sind Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.

In Diepholz steht diese seit 1913 vergebene Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) seit Jahrzehnten hoch im Kurs. Das beweist die gute Beteiligung. Die Teilnehmerzahl hat sich bei 100 eingependelt.

Im vergangenen Jahr haben in Diepholz von 115 Sportlerinnen und Sportlern im Alter von sechs bis 80 Jahren 97 (2015: 89) die Bedingungen erfüllt. Die Verleihung dieses „Ehrenzeichens der Bundesrepublik Deutschland“ an 27 Jugendliche/Kinder (13 männliche, 14 weibliche Jugend), 70 Erwachsene (46 Männer und 24 Frauen) und neun Familien nahmen am frühen Dienstagabend im Sportlerheim der Sportgemeinschaft Diepholz Astrid Labott und Martin Müller vom Sportabzeichen-Treff der SG vor. 63 mal gab es Gold, 27 Abzeichen in Silber und sieben in Bronze. Zwischen den ältesten Teilnehmern – Rudolf Hinsch und Kurt Gumz (beide Jahrgang 1936) – und dem jüngsten – Robin Brunotte (Jahrgang 2008) – liegen 72 Jahre. „Welcher Sport sonst kann das schon bieten?“ fragte Martin Müller. Die „Schallmauer“ mit der 50. Wiederholung der Bedingungen für das Sportabzeichen durchbrach Günter Münch.

Für besondere Leistungen wurden Mia Hinsch (6) und Lisa Mänßen (15) mit Urkunden geehrt.

Astrid Labott und Martin Müller bedankten sich bei der Ehrung bei „ihren“ Sportabzeichen-Abnehmern bzw. –Prüfern für ihre Arbeit bei Wind und Wetter. Weitere Prüfer würden gesucht und gebraucht.

Ein Dank ging auch an die Tischlerei Stroink für eine neue Starterklappe, an die Lehrlingswerkstatt der Schöma für einen Fünf-Kilo-Block für das Steinstoßen der Frauen, an die Geschäftsstelle der SG Diep-holz für alle Unterstützung sowie an die Kreissparkasse Grafschaft Diepholz für Flyer, Prüferhefte und eine Geldspende anlässlich ihres Jubiläums.

Nach gravierenden Veränderungen in den Vorjahren – die Anforderungen wurden zum Teil erhöht – halten sich die Neuerungen in diesem Jahr in Grenzen. Lediglich beim Seilspringen der Männer ab 70 habe sich, teilte Müller mit, was geändert. Er wies erneut darauf hin, dass das Sportabzeichen im Bonusprogramm der meisten Krankenkassen Punkte bringe.

Die im vergangenen Jahr erfolgte Umstellung der Abnahmetage habe sich bewährt. In diesem Jahr wird am 2. Mai im Schulzentrum an den Walter-Link-Hallen begonnen. „Der Sportabzeichen-Treff der SG Diepholz sowie alle Prüfer würden sich sehr über eine rege Beteiligung freuen,“ so Müllers Wunsch für die bevorstehende Saison.

rdu

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Hochwasser-Einsätze in vielen Gegenden

Hochwasser-Einsätze in vielen Gegenden

Werders erste öffentliche Trainingseinheit in Schneverdingen

Werders erste öffentliche Trainingseinheit in Schneverdingen

Meistgelesene Artikel

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Satteldiebstahl in Heiligenrode

Satteldiebstahl in Heiligenrode

Norwegischer Urlauber will Benzin holen und "tankt" beim Schützenfest in Stuhr

Norwegischer Urlauber will Benzin holen und "tankt" beim Schützenfest in Stuhr

Endgültiges Disco-Aus für das „Aero“?

Endgültiges Disco-Aus für das „Aero“?

Kommentare