Aktion des ADFC im Internet / Erfahrungen von Fahrradfan Heiner Rusche

Wie fahrradfreundlich ist Diepholz?

Radfahrer Heiner Rusche lobt die Fahrbahngestaltung der Stadt Diepholz auf der Grafenstraße. Dort sind die Fahrradstreifen vor Einmündungen rot markiert. Die Fahrradfreundlichkeit kann jeder beim „ADFC Fahrradklimatest“ bewerten.
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Radfahrer Heiner Rusche lobt die Fahrbahngestaltung der Stadt Diepholz auf der Grafenstraße. Dort sind die Fahrradstreifen vor Einmündungen rot markiert. Die Fahrradfreundlichkeit kann jeder beim „ADFC Fahrradklimatest“ bewerten.

Diepholz – Sein Auto nutzt er nur, wenn es beruflich nicht anders geht: Heiner Rusche, als Musiker für Kinder oft auf Tournee, fährt nicht nur aus Klimaschutzgründen meist Fahrrad – durchschnittlich 5 000 Kilometer im Jahr. Auch im Urlaub. Im September hat er auf seinem Reiserad – mit Stahlrohrrahmen und Gepäckträgern auch an der Vorderachse – wieder die Alpen überquert – vom bayerischen Startort Rosenheim, wohin er von Diepholz aus mit dem Zug fuhr, 650 Kilometer bis zur Adria.

Der 65-Jährige, der in Hemsloh wohnt, hat bei seinen Fahrten auf zwei Rädern viele Erfahrungen gemacht, viele fahrradfreundliche Orte erlebt und auch solche, in denen das Radfahren keinen Spaß macht. In der Stadt Diepholz sieht er deutliche Unterschiede. Vorbildlich sei die Gestaltung der Grafenstraße mit Fahrradstreifen und roten Markierungen vor den Einmündungen. Schlecht sei hingegen beispielsweise die Steinstraße mit Kopfsteinpflaster. Ganz kritisch sieht Heiner Rusche die unterschiedlichen Vorfahrtsregelungen an den fünf Kreisverkehren in der Stadt.

Positive wie negative Radfahrer-Aspekte können jetzt wieder bei einer Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs geäußert werden, in dessen Diepholzer Ortsgruppe Heiner Rusche Mitglied ist. Der 65-Jährige weist auf den „Fahrradklimatest“ im Internet hin.

Alle zwei Jahre fragt der Fahrradclub ADFC bei dieser Aktion mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Radfahrenden in ganz Deutschland, wie es um die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Gemeinden bestellt ist. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist das Radfahren in Zeiten von Corona. Bis 30. November kann man auf www.fahrradklima-test.adfc.de an der Online-Umfrage des ADFC teilnehmen.

Bei den 27 Fragen geht es beispielsweise darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert.

Damit fundierte Ergebnisse für wie Auswertung erzielt werden können, müssen pro Stadt mindestens 50 Teilnahmen vorliegen. Bei größeren Städten sind mindestens 75 beziehungsweise 100 Abstimmungsergebnisse notwendig.

Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 werden im Frühjahr 2021 in Berlin vorgestellt.

Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test 2018 lagen Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken jeweils in ihrer Größenklasse vorn. Vielleicht ist in diesem Jahr Diepholz dabei.

www.fahrradklima-test.adfc.de

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