„Willenberg Süd“: Sanierung offiziell abgeschlossen

Wichtige Verkehrsachse wieder freigegeben

Die neue Fahrbahn ist beidseitig mit einem 1,5 Meter breiten Schutzstreifen versehen. - Foto: Reckmann

Diepholz - Von Sven Reckmann. Der Willenberg ist eine wichtige innerstädtische Verkehrsachse, seit drei Jahren war er in Teilbereichen wegen Sanierungsarbeiten immer wieder gesperrt gewesen. Seit Montag ist der Willenberg nun wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Vertreter von Rat und Verwaltung sowie der beteiligten Unternehmen gaben symbolisch das letzte Teilstück, den zweiten Abschnitt zwischen Sommerskamp und Rape-Kreisel frei. Nun kann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

Acht neue Leuchtmasten

Im Mai 2015 war der erste Teilbereich im Abschnitt zwischen Moorstraße und Postdamm eingeweiht worden; diese Sanierung war auch aus Mitteln der „Sozialen Stadt“ gefördert worden. „Dort wollten wir nicht auf halber Strecke stehenbleiben“, erinnerte Bürgermeister Dr. Thomas Schulze in einer kurzen Ansprache zur Freigabe. So wurde anschließend auch das zweite Teilstück – in zwei Abschnitten – bis hin zum Rape-Kreisel in Angriff genommen.

„Willenberg Süd“ – gut zu erkennen in einer aktuellen Luftaufnahme vom Wochenende.

Das Bauprojekt erstreckte sich über eine gesamte Ausbaulänge von 300 Metern, in dem etwa 420 Meter Regenwasserkanal neu verlegt wurden. Der bestehende Schmutzwasserkanal wurde innenliegend saniert. Die neue Straße besteht aus 5,10 Metern Fahrbahn, einem beidseitig je 1,50 Meter breiten Schutzstreifen und einem Gehweg mit einer Breite von 1,60 bis 2,60 Metern. Bei den Bauarbeiten wurden zuerst die Arbeiten am Regenwasserkanal durchgeführt, ehe die Verkehrsflächen und Nebenanlagen für Fußgänger umgestaltet werden. Acht neue Leuchtmasten wurden gesetzt.

Bauamt ist froh über die gute Kommunikation mit den Anliegern

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich nach frühen Angaben der Stadtverwaltung auf etwa 700.000 Euro.

Schulze erinnerte daran, dass man bei solchen Projekte mit unliebsamen „Überraschungen“ rechnen muss. Bei einer Straße, die so alt ist wie der Willenberg, trifft man sich Schächte und Schichten und Versorgungsleitungen, die in keiner Karte verzeichnet sind. „Man ist überrascht, was man da findet.“

Eine große Herausforderung an die Koordination sei gewesen, dass man die Straße nur möglichst kurz in kompletten Abschnitten sperren wollte, also möglichst lange wenigstens einen einseitigen Zugang für Anlieger und Kunden zu den Grundstücken gewährleisten.

Andy Blumberg aus dem Bauamt dankte unter anderem den beteiligten Unternehmen, der Firma Wragge, dem Planungsbüro Addicks und den Stadtwerken, für die gute Zusammenarbeit. „Auch die Kommunikation mit den Anliegern hat super geklappt“, so Blumberg.

So sei es gelungen, den ersten Abschnitt bis zum Winter fertigzustellen und nach dem Winter dann den zweiten Abschnitt in Angriff zu nehmen.

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