Verstärkung der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Diepholz

Weitere Sozialarbeiterin

Zum Antrittsbesuch von Lena Vornhusen (2. von rechts) trafen sich im Rathaus Bürgermeister Dr. Thomas Schulze (links), Marlis Winkler, Geschäftsführerin der Diakonischen Werke Grafschaft Diepholz und Syke-Hoya (2. von links), Flüchtlingssozialarbeiterin Brigitte Suckut (Mitte) und Ulrich Halfpap, Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Sport und Kultur. - Foto: Stadt Diepholz

DIEPHOLZ - Das Diakonische Werk und die Stadt Diepholz bauen den Fachbereich der hauptamtlichen Flüchtlingssozialarbeit weiter aus. Ab sofort verstärkt die Sozialpädagogin Lena Vornhusen aus Vechta das Team.

Brigitte Suckut, seit einem Jahr Flüchtlingssozialarbeiterin mit Sitz im Diakonischen Werk Diepholz, ist laut Pressemitteilung der Stadt Diepholz froh über die Unterstützung: „Aufgrund der stetig steigenden Zahl von zugewiesenen Asylsuchenden wurde es in den vergangenen Monaten immer schwieriger, den Herausforderungen in allen Aufgabenfeldern zeitnah gerecht zu werden.“

Zu den Aufgabenfeldern der Flüchtlingssozialarbeit gehört das Willkommenheißen und die Begleitung der Asylsuchenden, die Koordinierung und Betreuung von ehrenamtlichen Helfern, die Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden, verschiedenen Hilfe-Einrichtungen und Institutionen sowie ganz viel Netzwerkarbeit.

„Brigitte Suckut hat im vergangenen Jahr schon gute Grundlagen für die Arbeit mit Flüchtlingen in der Region geschaffen. Viele Angebote sind inzwischen etabliert, und es ist ein gutes Netzwerk von ehrenamtlichen Mitarbeitern entstanden“, sagt Marlis Winkler, Geschäftsführerin der Diakonie. „Aber durch die immer größer werdende Menge von Aufgaben stießen wir in letzter Zeit an Grenzen, sodass es dringend notwendig war, eine zweite hauptamtliche Stelle zur Unterstützung zu schaffen.“

Das notwendige Geld hat der Rat der Stadt Diepholz im Rahmen der Haushaltsberatung zur Verfügung gestellt, so dass schnell gehandelt werden konnte.

Lena Vornhusen ist 29 Jahre alt, ausgebildete Erzieherin, staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Ihren Bachelor für Soziale Arbeit hat sie an der Universität Vechta gemacht. Sie kennt die Region und auch die Arbeitsstrukturen, denn bis Ende Februar arbeitete sie in der Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks im benachbarten Kirchenkreis Syke-Hoya.

„Zu meinen Aufgaben dort zählten die Betreuung von Menschen in sozialen Konflikten und Notlagen, die Beratung über gesetzliche Ansprüche sowie die Vermittlung finanzieller Hilfen. In der allgemeinen Sozialberatung habe ich bereits viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund und mit anerkannten Flüchtlingen gesammelt“, erklärt die 29-Jährige. „Das Arbeitsfeld der Flüchtlingssozialarbeit finde vor allem deswegen spannend, weil es sich aus ganz verschiedenen Aufgabenfeldern zusammensetzt. Brigitte Suckut hat mit ihrer Arbeit hier bereits viel erreicht: In Diepholz sind tragbare Strukturen und Netzwerke entstanden. Das erleichtert mir den Einstieg sehr.“

Sie selbst wolle nun erst einmal alle Beteiligten kennenlernen und ihre Stärken einbringen: Kommunikationsfähigkeit und Organisationsvermögen. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, sagt Lena Vornhusen.

Sie ist im Diakonischen Werk am Postdamm 4 in Diepholz zu erreichen sowie per E-Mail: Lena.Vornhusen@evlka.de.

Zum Kennenlernen der Strukturen in der Stadt Diepholz eignet sich sicherlich der öffentliche Informationsabend „Flüchtlinge in Diepholz“ am Mittwoch, 16. März, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Diepholz.

Dort werden Vertreter der Stadt, des Diakonischen Werkes und der Landeseinrichtung der Malteser am Fliegerhorst über den aktuellen Stand berichten und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.

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