Regnerischer Diepholzer Gänsetag / Mehr Besucher als von vielen erwartet

Wasser und Wassergeflügel

Der Herdbuchverein für die Diepholzer Gans stellt beim Gänsetag Exemplare der bedrohten Haustierrasse in der Fußgängerzone aus. - Foto: Jansen

Diepholz - Diepholzer Gänse sind zwar eine Wassergeflügel-Rasse, aber das Wasser von oben war ziemlich überflüssig: Unter Regen und unangenehmen Temperaturen litt der Diepholzer Gänsetag. Dennoch kamen am Sonntag mehr Besucher als bei diesen Wetter-Bedingungen von vielen erwartet am Nachmittag in die Innenstadt.

Dort waren nicht nur die meisten Geschäfte geöffnet, sondern es gab auch Verkaufsstände. Der Herdbuchverein für die Diepholzer Gans stellte vier lebende Exemplare der bedrohten Haustierrasse aus, von der es nur noch etwa 180 Zuchttiere gibt. Außerdem zeigte er Gänseeier, bot Informationsmaterial und die Möglichkeit, das Schreiben mit Gänsekielen auszuprobieren, wie es in früheren Jahrhunderten üblich war.

Die Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz als Gänsetag-Veranstalter verkaufte Lose. Auf die Gewinner warteten neben 200 bratfertigen Gänsen noch 800 weitere Gänseartikel-Gewinne. „Der Verkauf läuft gut“, berichtete Fördergemeinschafts-Vorstandsmitglied Jolanta Malan im Losstand in der Fußgängerzone, wo auch Imbissstände aufgebaut waren.

Im südlichen Teil der Langen Straße bot die Jugendfeuerwehr Diepholz Waffeln und Glühwein an.

Einen trockenen Platz für ihren Stand hatte sich die Regionalgruppe von „Slow Food“ gesucht. Im Geschäft „Stöbern bei Recker“ warb sie für die Diepholzer Gans. Die Organisation, die sich für eine nachhaltige Kultur des Essens und Trinkens einsetzt, hat die traditionelle Rasse jetzt in ihre „Arche des guten Geschmacks“ aufgenommen, um sie zu schützen und zu fördern. Ihr Ziel ist laut Info-Prospekt, die Zucht über den ursprünglichen regionalen Raum auszudehnen.

Abschluss des Gänsetages war am frühen Abend ein kleiner Laternenumzug. - ej

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