Wetterschutz bei Trauerfeiern

Grüne Stahlkonstruktion an der Friedhofskapelle

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Wenn bei größeren Beerdigungen nicht alle Teilnehmer in der Friedhofskapelle Platz finden, bietet das neue Vordach Schutz vor Wind und Regen. Die jetzt fertiggestellte Stahlkonstruktion schauten sich gesterndie Ratsherren Hans-Ulrich Püschel und Horst Glockzin, Bürgermeister Dr. Thomas Schulze, Fachdienstleiterin Stefanie Becker und Ratsherr Bernt Streese (von links) an.

Diepholz - Auf dem Diepholzer Friedhof hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Die Stadt ermöglichte neue Bestattungsformen insbesondere für Urnen, Wege wurden erneuert, die Kapelle ist umfangreich saniert worden und nun ist auch das neue Vordach der Kapelle fertig. Für 60 000 Euro hat die Stadt die grüne, pulverbeschichtete Stahlkonstruktion bauen lassen.

Sie schützt Teilnehmer größerer Trauerfeiern, die nicht in der etwa 150 Personen fassenden Kapelle Platz finden, vor Wind, Regen oder Schnee.

Bürgermeister Dr. Thomas Schulze, die Leiterin des städtischen Fachdienstes Bauen, Stefanie Becker, sowie die Ratsmitglieder Horst Glockzin und Hans-Ulrich Püschel (beide CDU) und Bernt Streese (SPD) schauten sich Freitagvormittag das neue Vordach an. Ihre Meinung: „Sehr gelungen, aber auf der linken Seite sollte noch eine weitere Glasscheibe als Windschutz eingebaut werden.“

Bürgermeister Schulze dankte dem städtischen Arbeitskreis „Friedhofsgestaltung“, der unter anderem das Vordach vorgeschlagen hatte. Schließlich lagen fünf Vorschläge dafür vor. Die Diepholzer Kommunalpolitiker entschieden sich für den Entwurf des Architekturbüros Landwehr & Partner.

„Der Ort lebt von der Ruhe“

Zum Hintergrund hatten die Architekten geschrieben: „Der Ort lebt von der Ruhe, die die Friedhofskapelle in ihrer schlichten Form und ihrer einfachen, aber strukturierten Fassade ausstrahlt. In diese Situation wollen wir nicht eingreifen, sondern Gebäude und vorhandene Außenanlagen erhalten.“

Das Dach der Stahlkonstruktion ist unterseitig mit einer sichtbaren Holzschalung, oben mit einer Metallstehfalz-Eindeckung versehen. Es hat eine Oberlichtverglasung. Auf ein Dach komplett aus Sicherheitsglas wurde aus Kostengründen und wegen des hohen Pflegeaufwandes verzichtet. Der vorgegebene Kostenrahmen von maximal 60.000 Euro wurde so eingehalten.

Die Stützen des kleinen Vordachs am Eingang der in den 1950er Jahren gebauten Friedhofskapelle sollen noch farblich dem neuen, großen Vordach angepasst werden.

Der Arbeitskreis „Friedhofsgestaltung“ besteht weiter und beschäftigt sich nun mit dem Friedhof in Aschen. Dort sollen die Wege neu gestaltet werden – voraussichtlich im Jahr 2019 im Zuge der Dorferneuerung. 

ej

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