Nur eine Gegenstimme

Volksbank-Mitglieder machen Weg frei für die Fusion

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183 Mitglieder der Volksbank Diepholz-Barnstorf nahmen am Montagabend an der außerordentlichen Generalversammlung im Diepholzer Theater teil. Sie stimmten nahezu einmütig für die Verschmelzung mit der Volksbank Sulingen.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Von Seiten der Volksbank Diepholz-Barnstorf ist der Weg frei für eine Fusion mit der Volksbank Sulingen. Bei der außerordentlichen Generalversammlung am Montagabend im Diepholzer Theater stimmten 182 Mitglieder für die schon vor Monaten öffentlich angekündigten Verschmelzungspläne. Es gab eine Gegenstimme.

183 von knapp 4 000 Mitgliedern der Volksbank Diepholz-Barnstorf nahmen an der Versammlung teil. Alle hatten bereits im Vorfeld verschiedene Möglichkeiten gehabt, sich über Hintergründe und Auswirkungen der Fusion zu informieren. Es geht unter anderem darum, im wirtschaftlichen schwierigen Umfeld mit verändertem Kundenverhalten, Online-Konkurrenz und niedrigen Zinsen Synergieeffekte zu erzielen und Verwaltungskosten zu sparen. Es gebe keine betriebsbedingten Kündigungen und Filialschließungen wegen der Verschmelzung, betonten die Volksbank-Vorstände.

Heinrich Gödke, Vorstand der Volksbank Diepholz-Barnstorf, berichtete über die Fusionsverhandlungen der beiden Genossenschaftsbanken: „Die unterschiedlichen Größenverhältnisse waren nie Thema bei der Gestaltung der neuen vereinigten Bank. Die Gespräche wurden auf Augenhöhe geführt, Vorbehalte wurden aktiv angesprochen und zum Wohle der Mitglieder, Mitarbeiter und der Bank gelöst.“ Die Volksbank Sulingen ist deutlich größer. Das Verhältnis der Bilanzsummen ist etwa 70 zu 30.

Bei der problemlosen, vom Aufsichtsrats-Vorsitzenden Alfons Bertels geleiteten Versammlung hatten einige Mitglieder Fragen zur künftigen Vertreterversammlung, es gab aber keine kritischen Anmerkungen zur Fusion.

Vorstandsmitglied Jürgen Düver erläuterte eingangs die wirtschaftliche Entwicklung der Volksbank Diepholz-Barnstorf 2017: „Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des ersten Halbjahres sehr zufrieden. Das Zinsergebnis ist aufgrund der weiter anhaltenden Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank weiter rückläufig. Das Provisionsergebnis dagegen hat sich überaus positiv entwickelt.“ Die Verbesserung des Betriebsergebnisses gegenüber 2016 falle höher aus als geplant.

Die Volksbank Sulingen hat ebenfalls der Fusion zugestimmt.

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