Veranstalter-Verein baut alte Festhalle um / Vorbereitungen für „Garden Friends“

Viel Arbeit im Diepholzer „Appletree Quartier“

Ein Teil des großen Appletree-Teams. Die freiwilligen Helfer arbeiten derzeit auf Lüdersbusch sowohl an der Sanierung und Neugestaltung der früheren Schützenkorps-Festhalle als auch am Aufbau der Veranstaltung „Garden Friends“ am Samstag. 3. von links: David Binnewies.
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Ein Teil des großen Appletree-Teams. Die freiwilligen Helfer arbeiten derzeit auf Lüdersbusch sowohl an der Sanierung und Neugestaltung der früheren Schützenkorps-Festhalle als auch am Aufbau der Veranstaltung „Garden Friends“ am Samstag. 3. von links: David Binnewies.

Diepholz – Wie alt das Gebäude auf Lüdersbusch in Diepholz ist, weiß niemand so genau. Vermutlich mindestens 100 Jahre. Ursprünglich war es mal ein Stall. Dann wurde viel um- und angebaut. Das Schützenkorps Diepholz nutzte es in vergangenen Jahrzehnten als kleine Festhalle. Vor zehn Jahren pachtete der „Verein zur Förderung der Jugendkultur“, der auf Lüdersbusch das „Appletree Garden Festival“ veranstaltet, das Gebäude als Lager und Aufenthaltsraum.

Derzeit saniert der Verein das alte Gebäude und baut es um. Nach und nach sollen Räume entstehen, die auch andere Diepholzer Vereine nutzen können – ohne dass die Appletree-Macher damit Gewinn erzielen wollen. „Das ist zumindest das Langzeitziel“, erklärt David Binnewies, Gründer und Macher des „Appletree“. Zusammen mit etwa 30 freiwilligen Helfern ist er zurzeit auf Lüdersbusch am Werk. Viele der dort Aktiven sind langjährige Appletree-Besucher oder ehrenamtliche Helfer beim Festival. Jetzt packen sie beim Umbau und bei der Sanierung des „Appletree-Quartiers“ mit an und bereiten die Veranstaltung „Garden Friends“ für Samstag vor.

Noch Karten für „Garden Friends“

Für das Tagesfestival „Garden Friends“ am Samstag, 7. August, ab 14 Uhr auf Lüdersbusch in Diepholz, gibt es noch Karten. Die Tickets sind zum Preis von 39 Euro (plus zwei Euro Gebühr) über die Internetseite www.appletreegarden.de zu bekommen. Mit „Garden Friends“ feiert der Appletree-Veranstalter „Verein zur Förderung der Jugendkultur“ sein 20-jähriges Bestehen.

20 Jahre Verein zur Förderung der Jugendkultur

Mit diesem Tagesfestival feiert der Verein zur Förderung der Jugendkultur sein 20-jähriges Bestehen. Ein richtiges Appletree Garden Festival mit 5 000 Besuchern kann auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Zu „Garden Friends“ werden etwa 800 Besucher erwartet. Der Verein hat dazu insbesondere Mitglieder und Helfer sowie Anwohner und andere Diepholzer eingeladen, die dem „Appletree“ verbunden sind oder es unterstützen.

Das wird neu auf Lüdersbusch

Was im „Appletree Quartier“ auf Lüdersbusch erneuert wird, erläuterte am Mittwoch David Binnewies unserer Zeitung. So entsteht im rechten Teil des alten Gebäudes eine große moderne Küche, mit der die zeitweise mehreren hundert Appletree-Helfer und die Musiker und Künstler versorgt werden können. Dazu wird aus jetzt vier kleinen Räumen ein großer Küchenraum.

Die alte Festhalle auf Lüdersbusch wird derzeit vom Appletree-Veranstalter „Verein zur Förderung der Jugendkultur“ neu gestaltet.

Im Zuge dieser Arbeiten erfolgt auch die Sanierung des in Teilen maroden Daches. „Die Anschlüsse für Strom und Wasser müssen ebenfalls erneuert werden“, erklärt Binnewies. Bislang erfassten die Zähler den Verbrauch der alten Festhalle und des weiter entfernt auf Lüdersbusch liegenden Schützenkorps-Schießstandes zusammen.

Seither hatte der Verein zur Förderung der Jugendkultur die alte Festhalle vom Korps gepachtet – quasi als Untermieter. Im Vorfeld der Sanierung schloss er einen direkten Nutzungsvertrag mit der Stadt Diepholz, dem die Festhalle gehört.

Verein finanziert Sanierung: Spenden willkommen

Hinter dem Gebäude entstehen neue Sanitäranlagen – aus Kostengründen in fest installierten Containern, die noch verkleidet werden. Die alten, maroden Sanitärbereiche werden dann zu Lager und Werkstatt. Das Gebäude soll auch eine Heizung und eine Isolierung bekommen. Der große Aufenthaltsraum mit Büro soll ebenfalls saniert werden. Die Arbeiten – teils durch Fachfirmen, teils in Eigenleistung der Vereinsmitglieder erfolgen nach und nach. „Finanziert aus Mitteln des Vereins“, so David Binnewies: „Spenden sind daher sehr willkommen.“

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