Versammlung der Diepholzer Fördergemeinschaft / Neues Vorstandsmitglied

Neue Veranstaltung zur Weihnachtszeit geplant

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Fördergemeinschafts-Vorsitzender Mark Kürble (Mitte) mit dem neuen Vorstandsmitglied Norbert Kieper (links) und dem ausgeschiedenen Markus Gäbelein.

Diepholz - „Ich bin schwer begeistert!“ Vorsitzender Mark Kürble blickte am Dienstagabend im „Haus Herrenweide“ auf nahezu vollständig besetzte Plätze. 42 der 189 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz gekommen. Dabei gab es nicht nur einen problemlosen Wechsel im Vorstand, sondern auch erste Informationen über eine neue Veranstaltung, die die Fördergemeinschaft plant.

„Weihnachtszeit in der Fußgängerzone“ ist der Titel. Vom 11. bis 30. Dezember soll diese Veranstaltung zwischen Kolkstraße und Bahnhofstraße laufen – komplett organisiert von einem professionellen Betreiber. Einige der etwa zehn in der Fußgängerzone verteilten Stände können auch von heimischen Anbietern besetzt werden. Als Ankerpunkte dienen ein Karussell und ein zehn mal 8,5 Meter großer Gaststätten-Stand. Wegen der Größe ist die Feuerwehr-Zufahrt ein Problem, das noch geklärt werden muss. Grundsätzlich stieß die „Weihnachtszeit in der Fußgängerzone“ aber auf Zustimmung der Versammlung. So will die Fördergemeinschaft nun dieses Vorhaben weiter vorantreiben. Die Veranstaltung beginnt mit etwas Abstand zum Diepholzer Weihnachtsmarkt (4. bis 6. Dezember,) der wieder vor dem Rathaus aufgebaut wird.

Nach dem Rückblick auf Veranstaltungen des Jahres 2014 durch Vorstandsmitglied Jolanta Malan erläuterte Mark Kürble die Aktionen dieses Jahres.

So wird Bärbel Schmitz wieder „Kunst in der City“ organisieren: „Wir haben schon 65 Anmeldungen“, freute sich die frühere Fördergemeinschafts-Vorsitzende über die große Resonanz von Künstlern, die vom 15. bis 21. Juni in Geschäften und anderen Räumen ausstellen möchten. Der Ausstellungs-Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Hans-Albert Walter. Der 2005 verstorbene Diepholzer Künstler, von dem unter anderem die Brunnen vor dem Rathaus und vor der Alexianer-Klinik Diepholz stammen, wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden.

Mark Kürble betonte auch bei seinem Ausblick, dass es am Sonnabend, 9. Mai, das zweite Diepholzer Brückenfest geben werde, dessen Premiere im Vorjahr im Rahmen von „Ab in die Mitte“ ein Riesen-Erfolg war.

Problemlos war der Kassenbericht, den Anke Bode vorlegte.

Die Kassenprüferinnen Giesela Bödeker und Kristina Schnaible hatten keine Einwände. Sie wurden zudem wiedergewählt.

Eine Veränderung gab es im Vorstand: Markus Gäbelein – seit 2008 Vorstandsmitglied und seit 2012 stellvertretender Vorsitzender – trat aus privaten Gründen zurück. Auf Vorschlag des Vorstandes wählte die Versammlung einstimmig Norbert Kieper zum neuen Vorstandsmitglied. Der Diepholzer ist beruflich bei der AOK tätig und bereits seit einem Jahr Beisitzer.

Über die Innenstadt-Entwicklung berichtete der Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann in einem Vortrag. Er betonte zunächst positiv den Aspekt „Sitzen und Verweilen“. In den vergangenen zwölf Monaten habe sich viel getan – unter anderem gebe es zwei neue Eisdielen, eine Gastronomie mit neuem Konzept („Steinzeit“), die „Körstube“ sei wieder in Betrieb und anderes mehr.

Öhlmann wies auch auf viele andere Investitionen hin, wie beispielsweise die Erweiterung der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik: „Das gibt es so in keiner anderen 16000-Einwohner-Stadt in Niedersachsen. Wir sollten uns nicht kleiner reden, als wir sind.“

Wichtig für die Zukunft der heimischen Geschäfte sei, dass sie auch Online-Einkaufsmöglichkeiten schaffen.

ej

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