Landvolk-Prozess: Ehepaar muss zahlen

Verfahren gegen zwei Angeklagte eingestellt

Verden - Im Landvolk-Prozess am Landgericht Verden ist gleich zu Beginn des gestrigen dritten Verhandlungstages das Verfahren gegen zwei der vier Angeklagten eingestellt worden. Johann-Lüken G. war bis zu seiner Entlassung Buchführer im Diepholzer Kreisverband. Seine Ehefrau Algrid H.-G. war als Bürokauffrau angestellt.

Die Einstellung des Verfahrens gegen das Ehepaar aus Bad Zwischenahn erfolgte unter der Auflage, jeweils 7 000 Euro binnen sechs Wochen an die Landeskasse zu zahlen. Beide waren wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt.

Weiter in dem Strafprozess verantworten müssen sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende Lothar Lampe und der ehemalige Geschäftsführer Wilhelm Bergmann. Die Vorwürfe der insgesamt sieben Fälle umfassenden Anklageschrift wurden jedoch auf drei Fälle reduziert. Die übrigen vier Fälle wurden mit Blick auf die „zu erwartende Rechtsfolge“ am Donnerstag ebenfalls eingestellt.

Zwei weitere fragwürdige Spenden

In dem Prozess, der nun am Dienstag, 5. Dezember, fortgesetzt werden soll, hat die 7. Große Strafkammer des Landgerichts Verden damit noch eine mögliche Strafbarkeit im Zusammenhang mit zwei Spenden in Höhe von insgesamt 1,1 Millionen Euro an zwei Stiftungen zu klären und eine Honorarzahlung in Höhe von 77. 350 Euro an Bergmann.

Von Lothar Lampe und Wilhelm Bergmann gab es am Donnerstag gegenseitige Schuldzuweisungen. Ein ausführlicher Bericht folgt.

wb

Rubriklistenbild: © dpa

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