Kreissportbund würdigt Leistungen engagierter Mitglieder

Verdienter Lohn fürs Ehrenamt

Gruppenbild nach der Auszeichnung: (v.l.) KSB-Vorsitzender Peter Schnabel, Funktionäre und Geehrte nach dem offiziellen Teil im Neubruchhauser Gasthaus „Zur Post“. 
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Gruppenbild nach der Auszeichnung: (v.l.) KSB-Vorsitzender Peter Schnabel, Funktionäre und Geehrte nach dem offiziellen Teil im Neubruchhauser Gasthaus „Zur Post“. 

Landkreis Diepholz. Die einen kümmern sich um die Finanzen, die anderen um den Schriftverkehr – oder als Übungsleiter darum, dass den Mitgliedern regelmäßig etwas geboten werden kann. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie engagieren sich ehrenamtlich für ihren Sportverein, stellen ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache. Sie sind die kleinen Rädchen, ohne die das große Rad Kreissportbund nicht laufen kann.

Urkunden und Ehrenzeichen

Deshalb hat ihnen diese Organisation einen eigenen Ehrentag gewidmet – Urkunden, Ehrenzeichen und gemeinsames Essen inklusive.

Das hat zwar Tradition in der größten Sport-Organisation im Landkreis Diepholz, dem Kreissportbund (KSB), stand am Sonntag aber dennoch unter besonderen Vorzeichen. „Coronabedingt musste die Veranstaltung im vergangenen Jahr ausfallen“, so Uwe Drecktrah als Geschäftsführer des Kreissportbunds. Dass die Pandemie lange Schatten auf das Sportleben geworfen hatte, zeigte sich auch in einem anderen Punkt: „Aufgrund von Corona waren weniger Anträge eingereicht worden“, so Uwe Drecktrah. Außerdem hätten Schützen aufgrund von Meisterschaften nicht teilnehmen können. Unabhängig davon: Die Hürden für die besonderen Auszeichnungen sind hoch, das Vorschlagsrecht haben zunächst die Vereine. Denn die Menschen vor Ort kennen die freiwilligen Leistungen ihrer Sportkameraden am besten. Diese Vorschläge gleichen der Kreis- und Landessportbund mit geltenden Vorgaben ab, bevor die Auszeichnung genehmigt und vergeben wird. Das Ehrenamtszertifikat zum Beispiel wird nur an Helfer verliehen, die zehn Jahre unentgeltlich im Einsatz sind.

30 Förderanträge

Als Vorsitzender des Kreissportbundes lobte Peter Schnabel das unentgeltliche Engagement ausdrücklich. Welchen Stellenwert der Sport im Landkreis hat, machte der Vorsitzende mit einer besonderen Zahl deutlich: 30 Förderanträge mit einer Summe von fast einer Million Euro Fördergeld hätten die Vereine gestellt – ein bisher nie dagewesener Umfang. Der Kreissportbund will sich dafür einsetzen, dass der Landessportbund genug Geld zur Verfügung stellt.

Schnabels Stellvertreterin Cornelia Bockhop-Lohmeier vergab federführend die Urkunden und Auszeichnungen als Lohn für das Ehrenamt. Ebenfalls stellvertretender Vorsitzender ist Axel Knoerig, der mit persönlichen Beispielen besonders engagierter Funktionäre klar stellte: Das Ehrenamt ist unverzichtbar und verdient deshalb große Anerkennung.

Die Geehrten

Die Geehrten:

Ehrenamtszertifikat: Anja Billig, Maren Bolte, Horst Burmester, Malte Fenker, Heide -Anna Friedrichs, Manfred Hittmeyer, Natascha Holling, Wolfgang Hoormann, Jörg Langer, Sascha Langhorst, Joachim Lühr, Erik Plenge, Stephani Schädler, Tina Schwarze-Kaiser, Karl Speckmann und Klaus Weghöft.

KSB Silber: Flamur Aradini, Jens Block, Klaus Bollhorst, Sven Clausen, Klaus Felstehausen, Georg Hasemann, Bianca Heitmann, Wiebke Kestermann, Anja Kruse, Heinz-Walter Kupisch, Christian Mach, Elke Meier, Karin Meyer, Wilken Meyer, Marita Nordmeier, Heidrun Pietsch, Lutz Schröder, Holger Surm, Frank Templin, Elke Wätje, Karin Wetjen, Mareen Winkelmann-Bünte und Günter Würdemann.

KSB Gold: Jürgen Clausen, Horst Delekat, Werner Kastendieck, Brigitte Kehlenbeck, Elke Reimann, Wolfgang Rohlfs, Harald Tecklenburg und Wiebke Wall.

LSB Bronze: Anke Gehrke, Ralf Höfelmann, Thomas Warnke und Tobias Winkelmann-Bünte.

LSB Silber: Wilfried Becker, Stephan Bischoff, Stefan Bünte, Jürgen Nölker, Sandra Seevers und Michael Winkler.

LSB Gold: Karsten Bödeker, Heinz Dumke, Werner Gohl, Elly Heinsohn, Stefan Körner, Johann Mügge, Holger Sündermann, Ursel Voß, Kurt Wilhelm und Frank Witte.

Von Anke Seidel

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