Behinderungen durch zwei Bundesstraßen-Baustellen

Verbesserte Ampel-Sensoren am Kreisel in Sankt Hülfe

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Statt über die Umleitungsstrecke fuhren am Donnerstagmittag viele Lkw verbotenerweise durch die Diepholzer Innenstadt – hier am Bremer Eck. 

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Die Bundesstraße 69 zwischen Diepholz und Vechta ist zwar nach den mehrwöchigen Fahrbahn-Arbeiten seit Mittwoch wieder frei, aber dafür sorgen zwei neue Straßenbaustellen seit Donnerstag für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Diepholz.

Am Kreisel der Bundesstraßen 51 und 214 in Sankt Hülfe ist die Zufahrt in den – beziehungsweise aus dem – Ort Sankt Hülfe nicht möglich. Der Verkehr aus den – beziehungsweise in die – drei verbleibenden Zufahrten wird durch eine Ampelanlage geregelt. Die eine Zufahrt ist gesperrt, weil sonst vier Ampelphasen notwendig wären, was zu lange dauern würde.

Die Sanierung des Sankt Hülfer Kreisels in mehreren Abschnitten wird laut Plan bis Mittwoch, 6. Dezember, dauern. Die Arbeiten an einem Stück in wenigen Tagen auszuführen sei nicht möglich, erklärte Wolfgang Schwiering, Leiter der Straßenmeisterei Diepholz, auf Anfrage unserer Zeitung. Grund: Während der dann notwendigen Kreisel-Vollsperrung müsste der gesamte Verkehr durch die Stadt Diepholz oder sehr weiträumig umgeleitet werden.

Nach ersten Beobachtungen am Donnerstagvormittag fließe der Verkehr an dieser Baustelle besser als bei der vorangegangenen Kreisel-Baustelle am Autohof, so Schwiering. Ein Grund könnte die erweiterten Sensoren der Ampelanlage sein, die nach den Erfahrungen am Autohof-Kreisel installiert wurden. Diese Sensoren erkennen bei einer Grünphase, wenn kein Auto mehr kommt, und schalten die Ampel dann auf Rot. Am Autohof-Kreisel waren Fahrzeuge, die zu früh nach links fuhren, nicht erfasst worden. Die Sensoren reagierten dann falsch.

Der Bundesstraßen-Kreisel in Sankt Hülfe ist seit Donnerstag bis zum 6. Dezember eine Baustelle mit Ampelanlage, Die Zufahrt aus dem – beziehungsweise in den – Ort Sankt Hülfe ist gesperrt. - Foto: Reckmann

Die zweite Bundesstraßen-Baustelle in Diepholz ist die Erneuerung der Fahrbahn auf der Umgehungsstraße (B 51) zwischen dem Kreisel am Autohof (Falkenhardt/Einmündung B  69) und der Abfahrt Steinfelder Straße (B 214). Diese erfolgt in zwei Abschnitten. Zunächst ist dieser 1 500 Meter lange Teil der Umgehung bis voraussichtlich Sonntagvormittag (12. November) gesperrt. Vom 16. bis 19. November ist der Straßenabschnitt dann erneut dicht, weil dann der Belag der Brücken erneuert wird.

Diese Sperrung hatte am Donnerstag große Auswirkungen auf die Diepholzer Innenstadt. Viele Lenker von Lkw aus Richtung Steinfeld (B 214) folgten nicht der ausgeschilderten Umleitung über Kroge, Lohne und Drebber, um in Richtung Barnstorf/Bremen oder Hannover zu fahren, sondern fuhren verbotenerweise durch die Innenstadt über das Bremer Eck, das nicht mehr für Schwerlastverkehr ausgelegt ist. Die Straßenmeisterei stellte in Höhe Kroge auf der B 214 weitere Schilder auf, die auf das Durchfahrtsverbot für Lkw hinwiesen.

Der Verkehr in Richtung Osnabrück wird von der Bundesstraße 214 über die Junkernhäuser Weg am Fliegerhorst vorbei zur B 51 geleitet.

Auf der wieder freigegebenen B 69 ist zwischen dem Kreisel am Autohof und der Kreisgrenze Vechta die Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer beschränkt. Grund ist die noch fehlende Seitenmarkierung. Diese konnte laut Straßenmeisterei-Leiter Wolfgang Schwiering wegen der Witterung und Verschmutzungen durch Erdreich aus dem Seitenraum noch nicht aufgebracht werden. Wenn das Wetter nicht wider Erwarten besser wird, dauert die Geschwindigkeitsbeschränkung bis zum Frühjahr.

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