Urnengrabstelen kurz vor der Vollendung / Große Gräber werden aufgegeben

Diepholzer Friedhof ist in Phase der Umgestaltung

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Sehr schön gestaltet zeigt sich die runde Urnenbestattungsanlage rund um eine Zierbirne.

Diepholz - Einem wunderschönen Blumenpark gleicht der Diepholzer Friedhof im Sommer. Liebevoll gepflegte Gräber und Anlagen fallen ins Auge. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen: Weit entfernt wohnende Angehörige können sich nicht ständig vor Ort über den Zustand eines Grabes informieren. Auch kranke Familienmitglieder haben oft Mühe, Gräber regelmäßig zu pflegen, und manchmal lässt das Interesse am Grab weit entfernter Angehöriger auch nach.

Darüber hat sich schon lange der Fachausschuss (Stadtentwicklung, Planung und Umwelt) des Rates Gedanken gemacht und einen eigenen Arbeitskreis eingesetzt. Es wurde über den Zustand der Friedhofskapelle nachgedacht und über neue Bestattungsformen überhaupt. Als Fachberater stand Andreas Hehmann nebst Mitarbeitern als zuständiger Abteilungsleiter für Friedhofsangelegenheiten dem Kreis zur Seite. Anregungen holte man sich dabei vor allem in Barnstorf. Die Ideen und Beschlüsse aus dem Rat wurden schließlich in dieser Zeitung wiedergegeben.

Inzwischen ist einiges umgesetzt worden. Alte und nicht mehr gepflegte Grabstätten wurden so hergerichtet, dass sie das Bild des Friedhofes nicht stören. „Immer mehr freie „Grundstücke“ gibt es“, beobachten es die Diepholzer. Viele große Grabstätten werden aufgegeben. Dagegen sind die Anlagen für Urnenbestattungen, gerade auch die im Norden des Friedhofes parallel zum Philosophenweg, sehr gefragt.

Und dort genau befinden sich auch drei Stelen. Davor sind nicht selten Friedhofsbesucher anzutreffen, die fragend davor stehen und nicht wissen, was sie sollen. Genau gesagt, es sind Urnenstelen, die in dafür eingebauten Fächern Urnen aufnehmen können und auf den davor angebrachten Deckplatten mit aufgesetzten Bronzebuchstaben die Namen und Daten der Verstorbenen tragen. Eine Bestattungsform, die nicht mehr selten und gerade in den Süden Reisenden sehr wohl bekannt ist.

Andreas Hehmann erklärt dazu, dass diese Anlage bis zum Herbstanfang fertig gestellt und dann auch als letzte Ruhestätte genutzt werden kann. Rund um die Stelen werden ein Rosenbeet und eine Hecke angelegt. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Die schon zum 1. Januar dieses Jahres beschlossene Satzung legt den Benutzermodus für diese Bestattungsform fest.

Als weitere schön gestaltete runde Urnengrabstelle fällt die Anlage mit einer mit Efeu umpflanzten Zierbirne auf. In die Splittanlage werden Gedenkplatten eingelegt. Sie liegt in der Nähe des ebenfalls neu hergerichteten Wasserbrunnens im nördlichen Bereich.

hb

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