Umgestaltung der Mühlenkamp-Sportanlage Thema bei der SG Diepholz

500.000 Euro bereitgestellt

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Die Mühlenkamp-Sporthalle soll umgestaltet werden. Dazu gehört ein gemeinsamer Zugangsbereich für Turnhalle (rechts) und Sportlerheim (links.

Diepholz - „Das ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon!“ In der Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft (SG) Diepholz von 1870 ging der Vorsitzende Jens Glockzin ausführlich auch auf die Umgestaltung der Mühlenkamp-Sportanlage ein. Das sei das zentrale Thema, das die SG schon seit mehr als zwölf Monaten beschäftige.

Ganz oben auf der Prioritätenliste stehe, so Glockzin, die Verbesserung der Umkleidesituation. Fünf Kabinen reichten sicherlich für den Schulsport aus, nicht aber bei größeren zeitgleichen Sportveranstaltungen draußen und in der Halle. Auf dem Wunschzettel der SG steht außerdem die Anbindung vom Zugang der Mühlenkamphalle an das Vereinsheim. Die Umgestaltung war Thema zahlreicher Gespräche, die Jens Glockzin gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern, aber auch unter vier Augen mit den Fraktionen im Stadtrat, mit dem Bürgermeister und weiteren Personen geführt hatte, „um für unsere Interessen im Sinne des sportlichen Freizeitangebots in unserer schönen Kreisstadt sowie unserer gesellschaftlichen Funktion auch über die Stadtgrenzen hinaus zu werben“.

Auf Bitten der SG nahmen Vorstandsmitglieder im Oktober an der Besichtigung der Sportanlagen im Diepholzer Stadtgebiet durch die städtische „Arbeitsgruppe Sportstätten“ teil. Nach der Besichtigung des Sportplatzes und der beiden GFS-Sporthallen stellte Standortältester Oberst Olaf Stöcker der Gruppe die Sportanlagen auf dem Fliegerhorst vor. Hier sei eine Mitnutzung der SG Diepholz möglich, wenn auch mit Einschränkungen, weil die Nutzung durch die Bundeswehr Vorrang hat.

Beim abschließenden Gespräch in der Mühlenkamp-Sportanlage machte Glockzin deutlich, welch hohen Stellenwert die SG hat. „Wir haben knapp 1700 Mitglieder aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden, die die Attraktivität der Stadt Diepholz auch durch das sportliche Angebot steigern. Und das nahezu nur durch Ehrenamtliche, die mit dieser Arbeit und dem Angebot, was so erzeugt wird, eine wichtige gesellschaftliche Funktion übernehmen. Würde ein solches Angebot komplett privatwirtschaftlich geschaffen, wäre dieses für viele Mitglieder unter den wirtschaftlichen Prämissen eines Unternehmens – sprich dem erforderlichen Preis – nicht erschwinglich.“

Glockzin freute sich über sehr viel persönlichen Zuspruch, der sich auch in der Entscheidung des Stadtrates wiederfindet, für 2015 und 2016 jeweils 250.000 Euro für die Umgestaltung der Mühlenkamp-Sportanlage in den Haushalt einzustellen. Bürgermeister Dr. Thomas habe ihm die Einbindung in den Planungsprozess zugesichert. Ganz konkret gehe es nun um die Frage, wie und wo neue Umkleidekabinen geschaffen werden und wie die Anbindung von Mühlenkamphalle und Vereinsheim durch eine Überdachung oder besser einen gemeinsamen Zugangsbereich auf dem Vorplatz finanziell und architektonisch umgesetzt werden können.

rdu

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