Erster Abschnitt ab Einmündung Rudolfstraße

Baustelle wird eingerichtet: Umbau der Hindenburgstraße in Diepholz startet

Für den Umbau der Hindenburgstraße in Diepholz wird morgen die Baustelle eingerichtet. Der erste Bauabschnitt startet an der Einmündung Rudolfstraße.
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Für den Umbau der Hindenburgstraße in Diepholz wird am Mittwoch die Baustelle eingerichtet. Der erste Bauabschnitt startet an der Einmündung Rudolfstraße.

Diepholz – Der Umbau der Hindenburgstraße zwischen der Rudolfstraße und dem Bremer Eck in Diepholz kann starten. Der zu erneuernde Abschnitt ist insgesamt 920 Meter lang. Die beauftrage Baufirma Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau aus Bramsche wird am Mittwoch mit der Einrichtung der Baustelle beginnen, teilte die Stadt Diepholz mit. Auf der Wiese gegenüber der Rudolfstraße werden dazu Lagerplätze hergerichtet und Bürocontainer aufgestellt.

Träger der Baumaßnahme ist die Stadt Diepholz. Der Ausbau wird aus dem Mehrjahresprogramm „zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden“ vom Land Niedersachsen gefördert.

Ab Mitte Januar 2021 wird zunächst mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. Dazu zählt beispielsweise die Bestandsaufnahme des Regen- und Schmutzwasserkanals und der dazugehörigen Hausanschlüsse.

Dadurch wird später der reibungslose Anschluss der jeweiligen Hausanschlüsse an den neuen Kanal ermöglicht. Des Weiteren werden Suchgrabungen im Gehwegbereich durchgeführt.

Dabei wird die Lage der bestehenden Versorgungsleitungen – unter anderem Wasser, Strom und Telekommunikation – lokalisiert, um mögliche spätere Konfliktsituationen mit neuen beziehungsweise anderen Leitungen im Vorfeld zu klären.

Der Aufbruch und die Erneuerung der Straße werden im Anschluss an die vorbereitenden Arbeiten in mehreren, zeitlich nacheinander folgenden Bauabschnitten, ausgeführt.

Der erste Bauabschnitt ist der Bereich zwischen Rudolfstraße und dem Kreuzungsbereich Hindenburgstraße / Grafenstraße / Eschfeldstraße sowie der Bau eines Regenrückhaltebeckens. Der Beginn der Aufbrucharbeiten ist, vorbehaltlich der Witterungsbedingungen, für Anfang oder Mitte Februar geplant.

Für Fragen steht im Diepholzer Rathaus Andy Blumberg unter der Telefonnummer 05441/909303 zur Verfügung.

Umbau sollte schon 2018 beginnen: Bereits 2018 sollte die Neugestaltung der Hindenburgstraße beginnen. Aber geänderte gesetzliche Vorgaben zwangen die Stadt Diepholz damals, einen neuen Generalentwässerungsplan aufzustellen und die Sanierung der Straße zu stoppen. Die Kanalisation musste größer werden als zunächst geplant, um mehr Regenwasser fassen zu können. Hintergrund sind vermehrte „Starkregen-Ereignisse“ in Folge des Klimawandels.

Während der Bauphase soll es keine Vollsperrung geben. Aufgeteilt ist das Projekt in zwei Bauabschnitte.

Los geht der erste Bauabschnitt auf Höhe der Kreuzung Rudolfstraße. Die Ampel, die dort steht, soll im Zuge der Maßnahmen abgebaut und durch eine Verkehrsinsel ersetzt werden, die zur Entschleunigung der Autos dienen soll. Neben Änderungen, die die Verkehrssicherheit auf der Straße zu erhöhen sollen, geht es weiter mit der Ampelkreuzung Hindenburgstraße/ Grafenstraße. Im Zuge der Baumaßnahmen soll auch diese Ampel wegfallen. Sie wird durch einen Kreisel ersetzt. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich von dieser Ampelkreuzung bis zum Bremer Eck im Westen.

Für die gesamte Bauzeit sind 142 Wochen eingeplant. „Rechnet man das um, dann kommt man auf ungefähr drei Jahre“, hatte Sebastian Dornieden, Bau-Fachdienstleiter bei der Stadt Diepholz, Anfang des Jahres in einer öffentlichen Ausschusssitzung erklärt.

Die Neugestaltung der Hindenburgstraße kostet etwa sieben Millionen Euro. Die Anwohner müssen sich an den Kosten beteiligen. ej

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