Übung der Kreisfeuerwehr mit zirka 350 Einsatzkräften in Celle/Einsatzleiter ist zufrieden

Radioaktivität und Autounfälle

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Die Feuerwehrleute übten den Umgang mit Autounfällen und acht weiteren Einsatzbereichen.

Celle-Scheuen - 350 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehr Diepholz haben am Wochenende den Ernstfall geprobt. Bei der Übung „Mittenanner 2015“ waren Feuerwehrleute aus Stuhr, Weyhe, Syke, Bassum, Twistringen, Bruchhausen-Vilsen, Schwaförden und Siedenburg beteiligt.

Angefangen mit einem Unfall in Verbindung mit radioaktivem Material bis hin zu Auto-, Gebäude-, Flugzeug- und Waldbränden erstreckte sich das Übungsgesamtbild, so Kreisfeuerwehr-Pressesprecher Matthias Thom. Die Feuerwehrleute hatten bei den meisten Übungen besondere Herausforderungen eingeplant. Versperrte Straßen, zusammengebrochene Wasserversorgungen, schwer zugängliche Bereiche und verstörte Betroffene setzten den Teilnehmern weiter zu.

Auf dem Übungsgelände der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle-Scheuen war die erste und zweite Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Diepholz im Einsatz, informierte Thom. Die Bereitschaften sind in Fachzüge unterteilt, die die Aufgabenbereiche Wasserförderung über lange Wege, Wassertransport, technische Hilfeleistung, Gefahrstoff, Personalreserve und Logistik abdecken.

Übung "Mittenanner 2015" der Kreisfeuerwehr

Zusammen mit dem Fachzug für Personen-Dekontamination, der Technischen Einsatzleitung Süd und dem Versorgungszug der Kreisfeuerwehr galt es für die Einsatzkräfte deshalb, gleich neun Übungslagen abzuarbeiten. Bereitschaftsführer Thomas Erdt und Axel Bodenstab hatten den Plan für das Wochenende zusammen mit weiteren Helfern ausgearbeitet.

Kreisbrandmeister Michael Wessels koordinierte alles mit der Technischen Einsatzleitung. Bereits am Freitag waren Feuerwehrkräfte aufgebrochen, um die Einsatzsituationen vorzubereiten.

Das Ganze beobachteten unter anderem der Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung des Landkreises Diepholz, Klaus Speckmann, und der Leiter der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle, Torsten Meyer. Das Fazit aller Führungsfunktionen: Alles super gelaufen. „Natürlich gibt es immer Dinge, die verbessert werden können“, fasste Einsatzleiter Michael Wessels zusammen, „aber genau dafür sind diese Übungen ja auch da.“

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