Private Hochschule für Wirtschaft und Technik verabschiedet 93 Ingenieure

Über die Treppe zum Erfolg

Bianca Buhs und Steffen Breitenbach hatten sich sozial stark engagiert während ihres Studiums. Dafür überreichte PHWT-Präsident Professor Dr. Ludger Bölke (l.) den Dr.-Dehmel-Preis.

Diepholz - Der Hochschulstandort Diepholz entlässt nicht nur Schüler, Auszubildende und Fachschüler, sondern seit einigen Jahren auch Studierende der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT). Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe im Theater der Stadt Diepholz wurden 93 Absolventen der Ingenieur-Studiengänge verabschiedet.

Zur Wertschätzung der Studenten hatten sich Landrat Cord Bockhop, Bürgermeister Dr. Thomas Schulze und auch die Leiterin des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, Birgitt Kathmann, am Freitagnachmittag auf den Weg ins Theater gemacht. Sie gratulierten den Absolventen des dualen Studiums, das neben dem Unterricht an der Hochschule einen tiefen Einblick in Unternehmen gewährt. Das gewählte Motto: „Theorie trifft auf Praxis“.

40 Männer und Frauen hatten den Studiengang Maschinenbau am Standort Diepholz absolviert, 27 Absolventen kamen aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, der ebenfalls in Diepholz ansässig ist. Grund zum Feiern hatten auch 17 Absolventen des Studiengangs Elektrotechnik und neun Absolventen des Studienganges Mechatronik, der sich ebenfalls am Standort Oldenburg befindet.

„Neben Mama, Papa, Oma und Opa, sind wir es, die stolz auf Sie sind“, richtete sich der Präsident der Hochschule, Professor Dr. Ludger Bölke, an die Absolventen. Sie hätten mit ganz schön guten Noten abgeschlossen, darunter fünfmal „Ausgezeichnet“ und 13 Mal „Sehr gut“. Er dankte den Studierenden für ihr Engagement im Studium, den Kollegen für die akribische Ausbildung und den Firmen für die Kooperation und Unterstützung.

In seiner Ansprache erinnerte Bölke an den ursprünglichen Sinn von Bildung. „Eine Investition in Wissen bringt die besten Zinsen“, hatte schon Benjamin Franklin erkannt und betitelte den Zinsertrag als unschätzbaren Wert. Allerdings gebe es zumeist zum Erfolg keinen Lift, da müsse man die Treppe nehmen, erläuterte der Präsident. Die Entwicklung der PHWT sah er überaus positiv: Nicht nur im Hochschulranking (CHE) würde die Einrichtung gut abschneiden, sondern aktuell sei auch der Ingenieur-Master-Studiengang in Arbeit. Dieser weiterführende Studienabschluss werde derzeit nur in „Management in mittelständischen Unternehmen“ mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) angeboten.

Landrat Bockhop übermittelte in seinem Grußwort eine besondere Botschaft mit sozialer Komponente: „Glauben Sie im Berufsleben nicht, dass Sie besser aussehen, wenn Sie andere alt aussehen lassen“. Bürgermeister Schulze war sich sicher, dass die Digitalisierung in der Gesellschaft die Dinge neu ordnen wird und empfahl: „Nutzen Sie die Chance der Veränderung“.

Die frisch gebackenen Bachelor-Degree-Inhaber Bianca Buhs, Steffen Breitenstein und Timo Wortmann führten mit Wort und Witz durch das studentische Leben außerhalb der PHWT. Sie erläuterten die zahlreichen Feierlichkeiten auf dem Weg zum Abschluss und konnten in Summe erfreut feststellen: „Wir hatten wenig Verluste, fast alle der Ausgangsgruppe haben den Studienabschluss“.

Einige Professoren sahen sich in der humorvollen Reflektion des Abschlussjahrgangs mit Eigenheiten konfrontiert. „Ich denke, wir können Sie alleine laufen lassen, sie sind jetzt die Fachleute auf dem Gebiet der Technik“, resümierte Professor Dr. Markus Kemper als Studienbereichsleiter für Elektrotechnik und Mechatronik. „Wir haben Sie zu selbstständigem und kritischem Denken ausgebildet“, ergänzte Kollege Professor Dr. Ulrich May, Studienbereichsleiter für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen.

Neben der Übergabe der Bachelor-Urkunden und Zeugnisse wurden besondere Auszeichnungen verliehen. Für die Jahrgangsbesten gab es Buchpreise. Chris Hopmann schloss mit einer Gesamtnote von 1,1 im Studiengang Maschinenbau und als bester Absolvent insgesamt ab. Max Leimkühler als Wirtschaftsingenieur hat eine 1,3 auf seinem Zeugnis stehen, Lynn Janning als Elektrotechnik-Ingenieurin eine 1,4 und Arne Haupt als Mechatronik-Ingenieur eine 1,7.

Der Dr.-Dehmel-Preis für besonderes soziales Engagement während des Studiums ging an Bianca Corinna Buhs und Steffen Breitenstein. Die Weiterbildungsprämie der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz sicherte sich Chris Hopmann mit seinem Abschlussergebnis. Sein Titel an dem Abend war „Bester Absolvent insgesamt!“.

Um auch nach dem Studium in Kontakt zu bleiben, empfahl Diplom-Ingenieur Philipp Richter als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der PHWT: „Work hard, play hard – Feiert schön und lasst uns in Kontakt bleiben“. sbb

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