Tuchmacher schmücken ihr Domizil

Am ersten Advent ging‘s los

Christel Rieken und Marion Schröder (r.) an der Tannengirlande beim Tuchmacher-Haus.
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Christel Rieken und Marion Schröder (r.) an der Tannengirlande beim Tuchmacher-Haus.

Diepholz - „Wisst ihr noch, wie es geschehen?“ Das können die Tuchmacher nun zum 16. Mal am ersten Adventswochenende in ihrem kleinen Haus für Kunst und Kultur an der Lohnstraße 2 singen. Exakt zum ersten Advent 1998 öffnete das Haus seine Türen. Alle erinnern sich noch gerne an die musikalische Ausgestaltung mit dem MGV Diepholz, der Ledenhof Jazzband und dem Mandolinenchor. Der Ansturm der Gäste zur Einweihnungsfeier war enorm.

Das Diepholzer Kreisblatt schrieb damals nach der Eröffnung „Aus dem Dornröschenschlaf erwacht“. In seiner Eröffnungsrede würdigte der derzeitige Bürgermeister Hans-Werner Schwarz diese private Initiative und sagte, dass hier ein Stück Heimatpflege gelebt werde. Aber, so zeigt es die Chronik der vielen Jahre, es wird auch immer Aktuelles präsentiert. Viele Künstlerinnen und Künstler aus Diepholz „und umzu“ zeigen hier gerne ihre Werke. Und immer wieder kommen auch aktive Handwerker ins Haus. Viele kreative Bürger haben die Möglichkeit, hier ihre kleineren und größeren Hobbys vorzustellen.

Damals hing im Taubenschlag passend zum ersten Advent ein großer von Hand gebundener Adventskranz. In den nächsten Jahren schmückte dann eine Girlande die Haustür, und für dieses Jahr machte sich auch wieder eine Hand voll Tuchmacher Anfang der Woche daran, einen Kranz für das Terrassenzimmer und als Türschmuck eine lange Tannengirlande zu binden und reiht sich auch von außen in das Geschehen in der weihnachtlich geschmückten Stadt ein.

„Von innen“ ist es weihnachtlich geprägt durch die Ausstellung von Christiane Paulick mit ihren Bildern unter dem Motto „Weihnachtliche Impressionen und mehr“. Seit 35 Jahren malt sie und hat in dieser Zeit ihren eigenen Stil entwickelt. Besonders schön und gelungen finden viele Diepholzer ihre überaus fein gemalten Aquarelle mit Diepholzer Motiven.

Einladend ist auch eine Porzellanbörse. Maria Köker konnte mit ihrem Team ihre Idee verwirklichen, hochwertiges Porzellan wie Teller, Tassen, Vasen und noch viel mehr zu sammeln und sie jetzt im Tuchmacher-Haus anzubieten. Und heute heißt es dann um 14.30 Uhr: „Herzlich willkommen zur Vernissage“ und zum Verweilen in der Klönstube, bei den Töpfereien, im Kinderspielzimmer und in der Bücherstube.

hb

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