Projektwochenende mit Aufführung in der Grundschule an der Hindenburgstraße

Trommelflugmaschine mit 240 Motoren

Schlussrunde nach der Projektwoche in der Grundschule an der Hindenburgstraße mit der Aufführung der Weltreise aller Trommler und Gäste zur Sunnymoon-Insel. - Foto: Bredemeyer

Diepholz - Ein wahres Trommelfeuer entfachten Schüler, Lehrer und ihre Animateure von der Projektgruppe „aragndona Trommelwelt“ aus Köln. Für 240 Schüler von der Vorschul- bis zur vierten Klasse hieß es in der Grundschule an der Hindenburgstraße drei Tage lang bis zur fantastischen Aufführung am Sonnabend: „Auf die Trommel, fertig los!“

Dazu begrüßte Schulleiterin Charlotte Cordes nicht nur ihre Trommler, die Animateure aus Köln, sondern auch gut 300 Gäste. Und die staunten dann, was sie mit den Kindern auf ihrer Reise über Australien, China, Brasilien, Afrika und Amerika bis zur Sunnymooninsel erlebten.

Ihr Antriebsmotor war das Trommelfeuer, das jedes Kind aus seiner Trommel entfachte. Wie sie im Gleichtakt mal laut, mal leise geschlagen oder gestrichen wurde, übten die Musikpädagogen ein. Eine hohe Kunst, mal eben 240 Kinder auf einen Nenner zu bringen. Als erfahrene Lehrer und Spieler nahmen sie von den Sprechern die Texte vorher auf Band und spielten sie playback ein. Auch keine ganz einfache Aufgabe, die aber von den Kindern hervorragend gemeistert wurde. So waren sie frei von Mikrofonen und konnten ungehemmt mitspielen und tanzen. Als Reiseführer trat Trommelinho mit seinen Begleitern Matilda und Tommy auf. Mit ihrer Trommelflugmaschine steuerten sie als Ziel das „SonnenMondFest auf der Insel Sunnymoon an und versprachen: „Noch heute werden sich Sonne und Mond umarmen.“

Auf den Reisestationen in aller Welt traten die Klassen als Gruppe der Länder auf. Das Großprojekt der Schule, die Gemeinschaft der Kinder, immerhin auch aus 25 Nationen bestehend, zu fördern, ist das Anliegen des gesamten Kollegiums. Auf das Angebot mit dem musikalisch pädagogische Konzept der Kölner Profis kam die pädagogische Mitarbeiterin Nadine Mundin. Mit finanzieller Hilfe vom Förderverein und einem Elternbeitrag konnten die Vorbereitungen Fahrt aufnehmen.

Die Kinder der Klassen schlüpften in ganz eigene Rollen: Sie wurden zu Pandas (Vorschulklasse und 1. Klasse), Kängurus (2. Klassen), Cherokee-Indianer (3. Klassen), Löwen (4. Klassen) mit den Tanzgruppen der Wolken und der Regenwürmer aus allen Klassen.

In der Flugmaschine übernahmen ältere Kinder mit besonderem Rhythmusgefühl die Verantwortung. Alle konnten mitmachen und übten eifrig verschiedene Sprachen, Gesänge und Tänze ein. Es wurde immer spannender, bis endlich Sunnymoon erreicht wird und alle nach der Umarmung von Sonne und Mond mit dem magischen SonnenMondStaub in Berührung kommen. Der zaubert ein Lächeln auf alle Gesichter, nimmt alle Sorgen und schafft es sogar, dass Erwachsene wieder zu Kindern werden. Die Freude und Begeisterung der Eltern bestätigte das. Zum Projekt gehörte auch das Anfertigen der eigenen Kostüme und der Requisiten. Fazit: Das Projekt überzeugte einmal mehr durch das Ergebnis, und so gingen alle erfreut und erfüllt ins Wochenende, nicht zuletzt mit dankbarem Blick auf das Sommerwetter.

hb

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