Erste Kinder ziehen in die ASB-Tagesstätte ein

Treffen der Generationen im „Vita-Haus“ in Diepholz

Letzte Vorbereitungen vor dem Einzug: Kita-Leiterin Elisabeth Humburg und Erzieherin Gesche Poggenburg (v. l.). gestalten das Schild für die Krippe „Zwergenland“. ASB-Geschäftsführer Reiner Meenken freut sich über die gelungene Umsetzung der Räume.
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Letzte Vorbereitungen vor dem Einzug: Kita-Leiterin Elisabeth Humburg und Erzieherin Gesche Poggenburg (v. l.). gestalten das Schild für die Krippe „Zwergenland“. ASB-Geschäftsführer Reiner Meenken freut sich über die gelungene Umsetzung der Räume.

Diepholz – Die ersten Bobbycars stehen bereits startklar im breiten Flur, in der Küche läuft die Spülmaschine. Nebenan bastelt Erzieherin Gesche Poggenburg in einer gemütlichen Sitzecke weitere Dekorationen zum Aufhübschen der ohnehin schon schönen Räume samt Kletterturm und anderen hellen Holzmöbeln. Eigentlich könnten die Kinder sofort kommen und das Vita-Haus am Heldenhain in Diepholz einziehen, doch die Jungen und Mädchen des Kindergartens „Vita-Bande“ müssen sich noch bis Montag gedulden.

Dann geht die neue Tagesstätte an den Start – mit der Kindergartengruppe „Regenbogenland“ und der Krippe „Zwergenland“.

Nun ist das allerdings mit einem Endspurt vor einer Neueröffnung so eine Sache: Nicht selten wird bis zur Nacht davor noch gewerkelt, geputzt und aufgeräumt. Doch Elisabeth Humburg, die neben dem bereits längst etablierten ASB-Kindergarten „Rasselbande“ nun auch die neue Anlaufstelle leitet, wirkte tiefenentspannt: „Wir werden noch vor dem Wochenende fertig sein“, sagte sie. Zwar fehlten tags zuvor noch letzte Zaun-Meter, die die großen Spielflächen vom angrenzenden Marktplatz und der Straße „Auf dem Esch“ trennen – doch das, was Humburg und ihre für diesen Standort komplett neu eingestellten Kolleginnen leisten konnten, haben sie geschafft. „Ich bin jetzt schon stolz auf dieses Team“, schildert Humburg: „Alle haben sich so unglaublich schnell zusammengefunden, dass ich manchmal den Eindruck habe, sie arbeiten schon seit Jahren so zusammen.“

Drei Fachkräfte für die Krippe, eine Erzieherin für den Kindergarten und eine Vertretungskraft hat der ASB-Kreisverband eingestellt. „Das hat sehr gut funktioniert“, berichtete Geschäftsführer Reiner Meenken. Natürlich weiß auch er genau um den Mangel an qualifiziertem Personal auf dem Sektor der frühkindlichen Bildung – gefühlt jede Kommune schreibt fortlaufend entsprechende Stellen aus. „Aber wir haben auch Glück gehabt.“

Bücherspenden willkommen, Personal gesucht

„Ein bisschen was fehlt ja immer“ – frei nach diesem Motto würde sich Elisabeth Humburg als Leiterin der beiden ASB-Kindergärten für die neue Einrichtung im „Vita-Haus“ noch über Sachspenden freuen. „Bilderbücher und Puzzles könnten wir zum Beispiel immer gut gebrauchen“, erklärte sie. Für die bald an den Start gehende Pflegeeinrichtung sieht Geschäftsführer Reiner Meenken den ASB „gut aufgestellt“. Allerdings könnte er sich noch Verstärkung in personeller Hinsicht – vor allem durch examinierte Pflegekräfte – vorstellen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.asb-diepholz.org.

Los geht es am Montag zu ungewohnter „Langschläferzeit“ um 10 Uhr. „Erst einmal starten wir mit der Eingewöhnung der Kinder“, erläuterte Humburg das gängige Verfahren mit Begleitung eines Elternteils für die ersten Tage in solch einer Gruppe. Ansonsten beginnt der Tag in diesen auffallend hellen Räumen (dank jeder Menge Tageslicht) mit dem Eintrudeln der ersten Steppkes ab 7.15 Uhr, bis 14 Uhr ist die Betreuung gewährleistet. Das Mittagessen kommt tiefgefroren und wird direkt in der Tagesstätte aufbereitet.

Besonders freut sich Humburg auf einige „alte Bekannte“ aus der Kita „Rasselbande“: „Einige Kinder, die ich vor zwei Jahren in der Krippe betreut habe, kommen jetzt als Kindergartenkinder wieder zu mir.“

Die und alle anderen Nutzer der ersten Sunde bekommen sofort einiges geboten – neben den Gruppenräumen sowie einem Bewegungs- und Ruheraum unter anderem die wohl größte Sandkiste der Kreisstadt, weil die Freifläche noch ohne Rasen auskommen muss. Und sie können noch einigen Handwerkern „auf die Finger“ schauen, die in anderen Bereichen des imposanten Baus noch zu tun haben. Ab April ziehen nämlich die ersten Senioren in die stationäre Langzeit- oder Kurzzeitpflege ein.

Liebe zum Detail: Diese lustigen Wasserhähne in den Sanitärräumen dürften die Kleinen sicherlich gern benutzen.

„Dieser Standort mit unserem bereits seit Jahren gegenüber ansässigen Fahrdienst ist dafür natürlich ideal“, urteilt Geschäftsführer Meenken mit Blick auf Ausflüge der Kinder oder der älteren Bewohner. Zudem freut er sich schon jetzt auf die Umsetzung des Mehr-Generationen-Konzepts: „Ich denke, das Zusammensein von Kindern und älteren Menschen wird für beide Seiten viel Schönes mit sich bringen.“ Elisabeth Humburg nennt als Beispiele gemeinsame Adventsfeiern, Bastel- oder Singstunden. Also das pure Leben im „Vita-Haus“.

Im weiteren Verlauf ist dann – wie bereits berichtet – der Umzug der Allgemeinarztpraxis Kalita-Oláh, Lünnemann und Hansen aus der Grafenstraße ins repräsentative Gebäude vorgesehen. Hinzu kommt noch eine Apotheke.

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