Tombola startet am Sonnabend / Aktion in Fußgängerzone abgesagt

Viele Vereine beim Diepholzer Weihnachtsmarkt

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Die Diepholzer Weihnachtsbeleuchtung ist eingeschaltet. Die Feuerwehr Diepholz hängte fast 90 Sterne mit LED-Beleuchtung an Straßenlaternen und Gebäuden auf.

Diepholz - Es weihnachtet heftig in Diepholz. Die Feuerwehr hat auf Bitten der Fördergemeinschaft fast 90 beleuchtete Sterne an Straßenlaternen und Gebäuden aufgehängt, der Weihnachtsmarkt (4. bis 6. Dezember) – dieses Mal mit 25 vorwiegend von heimischen Vereinen betriebenen Ständen – wird vorbereiet. Die große Tombola startet am Sonnabend. Nur die schon im Frühjahr angekündigte Aktion „Weihnachtszeit in der Fußgängerzone“ wurde abgesagt.

Die traditionelle Weihnachtsmarkt-Tombola der Fördergemeinschaft hat dieses Mal kein Auto als Hauptgewinn. Es hatte in den letzten Jahren immer wieder Ärger gegeben, weil die in der Fußgängerzone ausgestellten Fahrzeuge beschmiert oder demoliert worden waren. So gibt es dieses Mal andere, wertvolle Preise. „Elektro-Fahrräder, Motorroller und Fernsehgeräte“, nannte Fördergemeinschafts-Vorsitzender Mark Kürble gestern im Gespräch mit unserer Zeitung drei Beispiele. Der Losverkauf beginnt am Sonnabend, 28. November, an einem Stand an der Ecke Lange Straße / Kolkstraße. Die kleineren Preise werden in dem früheren Restaurant „Steinzeit“ (davor „La Candela“) an der Kolkstraße ausgegeben. Wer ein Los mit einer Schnapszahl (zum Beispiel 77 oder 888) gezogen hat, bekommt noch die Chance auf einen der Hauptgewinne. Diese werden am 23. Dezember öffentlich in der Fußgängerzone aus allen „Schnapszahl-Losen“ gezogen.

Der Diepholzer Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore auf dem Rathausmarkt am Freitag, 4. Dezember. Stände mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten, ein Karussell für die Kinder und ein buntes Rahmenprogramm warten auf die Besucher.

Mit Ständen dabei sind in diesem Jahr unter anderem der Fliegerhorst Diepholz, der Hegering Diepholz, der Reitverein Diepholz, die Delme Werkstätten, die Fußballabteilung und die Ruderabteilung der SG Diepholz, die Lebenshilfe Grafschaft Diepholz, die Briefmarkensammler, das Schützenkorps Diepholz und der Landfrauenverein Diepholz.

Frauke Laging vom Vorstand der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz: „Wir freuen uns, dass so viele Vereine und Einrichtungen unseren Weihnachtsmarkt mit ihrem Angebot bereichern.“

Am Freitag, 4. Dezember, ab 11 Uhr treten Kinder aus den Diepholzer Kindertagesstätten auf dem Weihnachtsmarkt auf. Um 12 Uhr folgt die offizielle Eröffnung. Ab 18 Uhr gibt es Live-Musik von Multitalent Hens Hensen. Mit Akustik-Gitarre, Gesang und Percussion sorgt er mit weihnachtlichen Stücken und Perlen der Popmusik für Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt.

Am Sonnabend, 5. Dezember, um 15 und 16 Uhr tritt die Puppenspielerin Maria Schupp mit ihrem Mitmach-Theater auf. Um 19.30 Uhr folgt der Auftritt der Sängerin LoreLei mit ihrem Programm „Winterkind live“. Traditionelle Weihnachtslieder wechseln sich ab mit flotten Christmas Songs, Filmmusik und Balladen über Nächstenliebe. „Eine ausgewogene Mischung aus Fröhlichkeit und Besinnlichkeit“, schreibt die Fördergemeinschaft.

Am Sonntag, 6. Dezember, ab 14.30 Uhr besucht der Nikolaus den Weihnachtsmarkt und hat für alle großen und kleinen Besucher natürlich auch etwas Süßes dabei.

Wie im letzten Jahr wird der Weihnachtsmarkt wieder mit vielen Tannen geschmückt. Diese können am Montag, 7. Dezember, um 17 Uhr für fünf Euro erworben werden.

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes: Freitag 11 bis 21 Uhr, Sonnabend 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Das traditionelle Chorkonzert am Weihnachtsmarkt-Sonntag um 16 Uhr findet dieses Mal (wie berichtet) nicht im Rathaus, sondern in der St.-Nicolai-Kirche statt. Es treten dabei der Männergesangverein Diepholz, der Singekreis „Liane“ und der Mandolinenchor Diepholz auf.

Ausfallen muss die Aktion „Weihnachtszeit in der Fußgängerzone“. Die Fördergemeinschaft hatte geplant, unter anderem eine mobile Gastronomie und ein Karussell als „Komplettpaket“ eines Anbieters zu engagieren. Nach dem Weihnachtsmarkt sollte es dieses Angebot vom 11. bis 30. Dezember geben. Das Problem: In dieser Zeit hätten im Brandfall aus Platzgründen keine Feuerwehrfahrzeuge – insbesondere die Drehleiter – in die Fußgängerzone fahren können. Das konnte der Fördergemeinschafts-Vorstand laut Mark Kürble nicht verantworten und sagte „Weihnachtszeit in der Fußgängerzone“ ab.

ej

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